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Düsseldorf/Jülich: Am Schluss zitterten Klasek und Keinath

Düsseldorf/Jülich : Am Schluss zitterten Klasek und Keinath

Überraschung in der Landeshauptstadt: Die SIG Combibloc Jülich/Hoengen sorgte mit dem Unentschieden bei Rekordmeister Borussia Düsseldorf für Furore in der Tischtennis-Bundesliga.

Erst auf der Zielgeraden konnten die Gastgeber die Heimniederlage abwenden und entrissen dem Gast den fast schon sicheren Sieg.

Neben dem Punkt gewann die Kombination aus Jülich und Hoengen die Erkenntnis, dass nun auch im Doppel die wohl erwartungsreichsten Gespanne gefunden sind. Nachdem die Doppelbilanzen, trotz des gelungenen Saisonstarts, einige Wünschen offen gelassen hatten, entschied sich Coach Knut Gollnow - in Absprache mit seinem Team - die Paare neu zu formen.

So durfte Nationalspieler Lars Hielscher endlich an der Seite von Thomas Keinath agieren. Das EM-Bronze-Doppel siegte ebenso wie Krzeszewski/Klasek und sorgte mit für das 2:0.

Im Anschluss baute Hielscher Jülichs Führung mit seinem knappen Sieg über Düsseldorfs Nr. 1 Michael Maze gar noch aus, bevor die Niederlagen von Krzeszewski und Keinath den Vorsprung schrumpfen ließen. Aber Jülichs bärenstarke Neuverpflichtung Marek Klasek stellte mit seinem 3:2-Erfolg über Christian Süß die 4:2-Führung zur Pause sicher.

Die Weichen standen auf Sieg. Doch bis auf den Triumph von Lars Hielscher über die niederländische Nr. 1 Danny Heister behielt kein Jülicher in der heißen Phase einen kühlen Kopf. Klasek und Keinath „verzitterten” am Ende ihre Spiele, 5:5 statt 3:6.