Aachen: Alemannias Frauen sind ohne Chance

Aachen: Alemannias Frauen sind ohne Chance

„An manchen Tagen läuft alles, an anderen...”, meinte Aachens Hallensprecher André Schnitker nach dem 0:3 (16:25, 15:25, 16:25) der Alemannia gegen den Dresdner SC. Der Tabellenführer der Frauen-Bundesliga brachte den Gastgeberinnen im achten Heimspiel die zweite Niederlage bei und ließ ihnen dabei keine Chance.

„Wenn ich bedenke, dass wir Stephanie Kestner, unsere Hauptangreiferin, vor einer Woche durch einen Kreuzbandriss verloren haben und Deutschlands beste Zuspielerin, Mareen Apitz, wegen ihrer Erkrankung wohl noch einige Wochen ersetzen müssen, kann ich meiner Mannschaft nur ein Kompliment machen”, freute sich DSC-Trainer Alexander Waibl. „Sie hat mehr gezeigt, als ich erwartet hatte.”

Sein Kollege Stefan Falter fühlte sich bestätigt. „Dresden steht da oben, weil diese Mannschaft die wenigsten Fehler macht”, hatte er im Vorfeld gesagt. Er wäre gerne Lügen gestraft worden. „Entscheidend war, dass wir der Aufschlag-Qualität des Gegner nicht haben standhalten können - noch nicht.” Die Geschichte der 64 Minuten vom Mittwochabend ist schnell erzählt. Lediglich beim 1:1 im ersten sowie beim 3:3 und 5:5 im zweiten Satz gelangen den Aachenerinnen Gleichstände. Im dritten Durchgang durften die 655 Zuschauer in der Halle an der Neuköllner beim 2:1 die einzige Führung bejubeln.

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