Aachen: Alemannia verliert Fünfsatz-Krimi

Aachen: Alemannia verliert Fünfsatz-Krimi

Im letzten Heimspiel der Saison 2010/11 unterlagen die „Ladies in Black” am Samstagabend den Kraichgauerinnen des SV Sinsheim mit 2:3 (14:25, 25:18, 16:25, 25:22, 15:17).

Damit ist auch eine beachtliche Serie gerissen. Bislang waren die Volleyballerinnen der Alemannia in dieser Spielzeit in jedem Tie-Break siegreich gewesen.

Die Gäste zeigten vor 1125 Zuschauern von Beginn an einen Tick mehr Engagement, während die Alemannia stellenweise gehemmt und erschöpft wirkte. Dass sie jedoch immer wieder zurückkamen und sich schließlich in den fünften Satz kämpften, bestätigte einmal mehr das Bild von der „Niemals aufgeben”-Mentalität der Aachenerinnen in dieser Saison.

Besonders die Blockabteilung und die starken Diagonalangriffe von Luise Mauersberger legten den Grundstein für den Erfolg des Teams um Kapitänin Julia Prus. Die Gäste gewannen zwei Sätze deutlich, während sich die „Ladies in Black” immer wieder zurück in die Partie kämpfen mussten. Spätestens ab Durchgang 4 bestimmte auf beiden Seiten vor allem die Feldverteidigung die Szenerie.

Die „Ladies” blieben im fünften Satz selbst nach dem zwischenzeitlichen 3:6 und 10:13 noch dran, zogen aber schließlich mit dem dritten Sinsheimer Matchball zum 15:17 den Kürzeren.

Im letzten Saisonspiel am kommenden Samstag in Erfurt hat die Alemannia immerhin noch die Chance, die insgesamt so erfolgreiche Saison mit einem ausgeglichenen Punktekonto zu beendeten.

Bewegender Abschied nach dem Spiel für Michaela Balej: Die tschechische Libera, die sich in nur einer Saison mit ihrer beherzten Spielweise und viel Einsatz in die Herzen der Aachener Fans gespielt hat, beendet ihre Karriere.

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