Stichwort „Cool Down“: Soziale Defizite lösen sich fast von selbst auf

Stichwort „Cool Down“ : Soziale Defizite lösen sich fast von selbst auf

Eine Schule in einem sozialen Brennpunkt steht vor besonderen Herausforderungen: Viele Kinder können mit ihren Gefühlen nicht umgehen, einige kommen schon morgens wütend, traurig oder müde zur Schule.

Sie haben Sorgen und können kaum dem Unterricht folgen. Aus verschiedenen Gründen sind manche Kinder so unkontrolliert, dass es auch zu Gewalt kommt. Doch die Schule in der Städteregion hat den Schalter zum Umlegen gefunden, der den Namen „Cool Down-Training“ trägt.

Dieses Training muss natürlich von ausgewiesenen Experten vorgenommen werden. Das Unterstützungsprogramm ist inzwischen fester Bestandteil der schulischen Erziehung der Kinder, muss aber extern finanziert werden.

Dass dies Sinn macht, zeigt die Erfahrung der letzten Jahre. Viele Kinder sind so in die Lage versetzt worden, das eigene Handeln zu reflektieren und ihre Gefühle richtig einzuordnen. Auch schüchterne Kinder fühlen sich dank „Cool Down“ oft erstmals ernst genommen. Die Schule muss allerdings zwei Drittel der Kosten selbst aufbringen, was ohne externe Hilfe fast unmöglich ist.

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