Aachen: Vorbildliche Schulen erhalten den Friedenspreis

Aachen: Vorbildliche Schulen erhalten den Friedenspreis

Drei Schulen in Deutschland und eine im Nordirak werden in diesem Jahr mit dem Aachener Friedenspreis geehrt. Mit der Auszeichnung von Bildungseinrichtungen wolle man deutlich machen, dass die Bemühungen um Frieden und Aussöhnung vor allem bei jungen Menschen ansetzen müssten, erklärte die stellvertretende Friedenspreis-Vorsitzende Tina Terschmitten bei der Bekanntgabe am Mittwoch.

Die Preisträger würden ein „beispielhaftes Engagement“ zeigen, das „zur Nachahmung empfohlen“ sei.

Die Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf, das Robert-Blum-Gymnasium in Berlin und die Käthe-Kollwitz-Schule in Offenbach erhalten den Friedenspreis, weil sie zu den ersten Schulen in Deutschland gehören, die per Konferenzbeschluss Auftritte der Bundeswehr im Unterricht untersagt haben.

Verleihung am 1. September

In der von einem chaldäischen Bischof gegründeten Schule im nordirakischen Dohuk wird seit der Gründung 2004 kein Religionsunterricht angeboten, um religiöse Konflikte unter den dort unterrichteten Kindern aller Ethnien und Religionen gar nicht erst aufbrechen zu lassen.

Der Friedenspreis wird traditionell am Antikriegstag, 1. September, verliehen. Mit ihm werden Menschen und Gruppen gewürdigt, die sich „von unten her“ für Frieden und Verständigung einsetzen. Bericht u. Kommentar Seite 2

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