Hückelhoven: SPD sagt „Ja” zu Kraftwerken

Hückelhoven: SPD sagt „Ja” zu Kraftwerken

„Wir haben in Hückelhoven mit den existierenden und zukünftigen Biomassekraftwerken sowie den vorhandenen und zu optimierenden Windkraftanlagen hervorragende Voraussetzungen für eine CO2-freie Energieproduktion”, sagte Hückelhovener SPD-Fraktionsvorsitzende Willi Spichartz.

Mit diesem Satz brachte er die Beratungen des SPD-Arbeitskreises Stadtentwicklung zu Fragen der künftigen Energie-Versorgung in der ehemaligen Kohlestadt auf einen Nenner.

CO2-Ausstoss auf Null bringen

Das ortsansässige und aus der ehemaligen Zeche Sophia-Jacoba hervorgegangene Unternehmen WEP (Wärme-Prozess-Energie-Technik), das Fernwärme und Strom aus Bioabfallprodukten gewinne, habe bereits vor anderthalb Jahren angekündigt, den CO2-Ausstoss für Energieerzeugung in Hückelhoven bis 2018 auf Null zu bringen.

Die dazu auch neu zu bauenden Kraftwerke hätten die volle Unterstützung der SPD-Fraktion im Stadtrat, so Spichartz im Arbeitskreis. In jedem Fall solle im Stadtgebiet da, wo es wirtschaftlich lohnend ist, auch mit weiteren lokalen Kraftwerken eine Versorgung mit Fernwärme und Strom angeboten werden. Lokale Produktion stelle sich für die Nutzer kostengünstiger dar.

Darüber hinaus sollten neue Windkraftanlagen in den Konzentrations-Zonen errichtet werden, und da, wo Anlagen bereits existierten, diese zur Optimierung ausgebaut werden. Welche Möglichkeiten die Stadt über die Genehmigungen hinaus zur aktiven Förderung/Beteiligung habe, dazu solle die Stadtratsfraktion der SPD Überlegungen anstellen.