Erkelenz-Hetzerath: Sommerakademie endet mit einer Ausstellung

Erkelenz-Hetzerath: Sommerakademie endet mit einer Ausstellung

Mit einer Ausstellung von Arbeiten, die in diesem Sommer auf Hohenbusch entstanden sind, endete die Sommerakademie. Insgesamt wurden über 400 Arbeiten der Kursteilnehmer präsentiert, die während der Sommerakademie auf Hohenbusch entstanden sind.

Akademieleiter Peter Valentiner begrüßte die Gäste der Ausstellung in der ehemaligen Schmiede, die unter anderem auch als Atelier für Arbeiten mit Speckstein diente. Er betonte, dass die Ausstellung die Vielfalt der kreativen Arbeiten repräsentiere, die im Laufe des Sommers von den insgesamt 160 Teilnehmern geschaffen worden waren.

Dabei sei es nicht einfach, ein Kunstwerk zu erschaffen, erklärte Valentiner. Zuerst müsse man den Alltag um sich herum vergessen und sich darauf einstellen, was man vorhat: „Und auch dann ist es nicht einfach, denn oft wollen die Farben nicht so wie der Maler”. Am Ende stehe jedoch ein Erfolgserlebnis.

In wenigen Tagen entstanden

Die Ergebnisse, die am Samstag und Sonntag auf Hohenbusch präsentiert wurden, seien in wenigen Tagen entstanden und daher umso reizvoller. Zum „Allround-Konzept” der Sommerakademie gehöre, dass die Teilnehmer sich gezielt mit einer Technik oder einem Material auseinandersetzen und vielleicht im nächsten Jahr ein neues kreatives Medium oder eine Technik ausprobierten.

Darüber hinaus sei es möglich, sich von traditionellen Techniken zu lösen und Neuland zu beschreiten, wenn man sie erst einmal kenne. „Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, auf Hohenbusch dauerhafte und breitgefächerte Erfahrungen zu machen”, so Valentiner. Aufgrund des angebotenen Spektrums, das von verschiedenen Mal- und Zeichentechniken über Filz und Stein bis hin zum Holz reichte, seien der Kreativität der Teilnehmer keine Grenzen gesteckt.

Auch Heinz Küppers, der sich mit seinem Förderverein die Erhaltung und Entwicklung des ehemaligen Klosters auf die Fahnen geschrieben hat, hat schon an der Sommerakademie teilgenommen. Sein Metier ist dabei die Arbeit mit Metall. In diesem Jahr kam er leider nicht zum Zuge, weil der Dozent für die Metallarbeit nicht an der Akademie teilnehmen konnte. „Ich hoffe, dass ihr 2011 wieder hier seid”, erklärte er an Valentiners Adresse.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Astrid Wolters bezeichnete es als „Geschenk” für Erkelenz, einen Ort wie Hohenbusch zu haben. Die Atmosphäre sei „wunderbar geeignet für Kreativität”. Daher gehöre die Sommerakademie nach Hohenbusch und zum kulturellen Programm der Stadt. Daher sei es nur umso verständlicher, dass die Stadt die Sommerakademie unterstütze. In den Ateliers, Seminarräumen und im Herrenhaus konnten die Arbeiten der Teilnehmer bewundert werden, darunter allein rund 150 Bilder und etliche Zeichnungen. Einige der Werke zeigten auch Motive aus dem Park am Herrenhaus und der Umgebung Hohenbuschs. Die Planung für die Sommerakademie 2011 hat bereits begonnen. (hewi)


Spenden für Kuchen an das Gambia-Projekt
Das Kuchenbuffet im Herrenhaus stand allen Besuchern offen. Die Spenden für die Kuchen gingen wie schon in den Vorjahren zugunsten des Gambia-Projekts Sena Nursery School” des verstorbenen Dr. Bernhard Janssen.

Informationen zu dem Hilfsprojekt findet man im Internet unter www.gambia-projekt.de.

Spenden kann man unter der Kontonummer 77 28 728 bei der Deutschen Bank (BLZ 310 700 24) mit dem Betreff „Sena Nursery School”.