Brückenkopf-Park: So können grüne Vorgärten aussehen

Brückenkopf-Park : So können grüne Vorgärten aussehen

Mit drei Mustergärten möchte die Stadt Jülich zeigen, wie „Grün statt Grau“ im Vorgarten gelingen kann.

Anfang Mai ist der Startschuss für das Mustergärtenprojekt der Stadt Jülich gefallen. Die Rurtalwerkstätten Lebenshilfe Düren gGmbH hat den ersten von drei bisher geplanten Mustergärten auf dem Gelände des Brückenkopf-Parks gestaltet. Unter der fachkundigen Anleitung von Tobias Peters haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Garten- und Landschaftspflege einen naturnahen, insektenfreundlichen und pflegeleichten Garten gestaltet.

Den formellen Auftakt machten an Tag eins Eva Strehl, Klimaschutzmanagerin und Initiatorin des Projektes und Stefanie Reichenbach, Koordinatorin für Kommunale Entwicklungspolitik. Die beiden Verwaltungsmitarbeiterinnen erklärten kurz, wie das Projekt zur Umsetzung der Klima- und Nachhaltigkeitsziele der Stadt Jülich beiträgt.

Dann ging es an die Arbeit: Zunächst wurde die Grasnarbe entfernt und der Boden vorbereitet. Tag zwei stand ganz im Zeichen der Bepflanzung, um an Tag drei das Insektenhotel, ein Eigenprodukt der Rurtalwerkstätten zu installieren und Restarbeiten zu erledigen.

 Die fleißigen Hände hinter dem ersten von drei Mustergärten.
Die fleißigen Hände hinter dem ersten von drei Mustergärten. Foto: Ines Blažević, Rurtalwerkstätten Lebenshilfe Düren gGmbH

„Ich freue mich sehr, dass wir hier arbeiten. Das ist mal etwas anderes und ich war schon als Kind oft im Park bei den Tieren“ sagte Yannick Sander, der Teil des Teams der Rurtalwerkstätten ist.

Damit die zarten Pflänzchen in Ruhe anwachsen können, werden diese für ein paar Wochen von einem Kaninchendraht geschützt. Für Interessierte werden noch Infoschilder montiert und Flyer am Eingang zum Park bereitgelegt sowie an der Infotheke im Neuen Rathaus und in der Tourist Info.

Obwohl sich das Projekt noch in der Umsetzung befindet, sind Neugierige schon jetzt eingeladen, den ersten Mustergarten zu besuchen und sich ein Bild von einem pflegeleichten, schotterfreien und insektenfreundlichen Garten zu machen. Die Gestaltung weiterer Flächen ist mit hiesigen Garten- und Landschaftsbaubetrieben ebenfalls für dieses Frühjahr geplant.

Aufgrund des guten Starts und der beinahe unbegrenzten Möglichkeiten werden weiterhin Sponsoren und Paten für das Projekt gesucht, die Teil des Teams „Grün statt Grau“ werden und bei diesem Projekt unterstützen können.

Infos unter www.Juelich.de/Klimaschutz.

(red)