Wegberg: SEG übernimmt in Wegberg Wirtschaftsförderung

Wegberg: SEG übernimmt in Wegberg Wirtschaftsförderung

Für die Neustrukturierung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) wurde auf der Gesellschafterversammlung grünes Licht gegeben.

Auf der anschließenden Ratssitzung in dieser Woche wurden die Beschlüsse bestätigt. Zusätzlich zum bisherigen Kerngeschäft der SEG, dem An- und Verkauf von Immobilien und Grundstücken, werden Wirtschaftsförderung und Standortmarketing zu den zukünftigen Aufgaben der SEG gehören. Dafür gibt es auch einen neuen Namen: Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SEWG).

Mit dem Stadtmarketing und seinen Projekten hat diese Umstrukturierung des städtischen Unternehmens nichts zu tun, erklärte Bürgermeister Reinhold Pillich. Geplant ist, durch Flächenpläne auch die zukünftigen Bauentwicklungsgebiete besser vermarkten zu können. Darüber hinaus gehört auch die „Pflege des Bestands” zu den neuen Aufgaben der Gesellschaft, womit ein nachhaltiger Kontakt zu den Gewerbetreibenden gemeint ist. „Die Gesellschaft ist angetreten, um Gewinne zu erwirtschaften. Die Erträge können für städtische Zwecke verwendet werden und fließen dem Haushalt zu”, so Pillich.

Auch personell wird die SEWG aufgestockt. So soll Theo Schmitz von der Verwaltung ganz zur Gesellschaft wechseln, um dort sein Engagement voll entfalten zu können. Die SEG wurde 1998 gegründet und habe in der Vergangenheit gut gearbeitet, wie Pillich betonte. „Das Instrument ist in Ordnung und wird nun weiterentwickelt”, erklärte er. Ziel sei es, bei der Ansiedlung von Gewerbebetrieben und der Schaffung von Baugebieten den „Gewinn selber abzuschöpfen” und bei der Stadtentwicklung die Zügel in der Hand zu behalten.

Die neustrukturierte Gesellschaft soll Anfang Februar ihre Arbeit aufnehmen, sobald der Kreis als Genehmigungsinstanz zugestimmt hat. Mit der SEWG steigt die Verwaltung in das Thema „Konzern Stadt” ein. Auch in anderen Bereichen sollen entsprechende Lösungen gefunden werden, die dazu beitragen werden, für eine haushaltstechnische Entlastung zu führen. Die Stadt bleibt weiterhin Gesellschafter der Entwicklungsgesellschaft.