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Busreise nach Südeuropa – Worauf ist bei der Planung zu achten?

Unterwegs : Busreise nach Südeuropa: Worauf ist bei der Planung zu achten?

Immer mehr Menschen erreichen ihre Urlaubsdestination in Südeuropa nicht mit einem Flugzeug oder der Bahn, sondern sie entscheiden sich für Busreisen. Das liegt daran, dass eine Busreise besonders günstig und umweltfreundlich ist und zu den sichersten Reisearten überhaupt gehört.

Bevor die Reise jedoch beginnen kann, sind einige Dinge zu organisieren. Neben einem Anbieter- und Preisvergleich gehört hierzu die Bestimmung der Art des Urlaubs. Beim Gepäck sollte auf das Nötigste gesetzt werden. Außerdem ist ein Plan B für Verzögerungen ebenso wichtig wie ein Unterhaltungsprogramm und Mittel gegen Reisekrankheit.

Einen Anbieter- und Preisvergleich durchführen

Es gibt mittlerweile eine große Zahl an Reisen und Anbietern, mit denen eine Busreise nach Südeuropa möglich ist. Um die optimale Verbindung und einen besonders günstigen Preis zu finden ist es wichtig, einen umfassenden Anbieter- und Preisvergleich durchzuführen. Gerade wenn nicht nur eine Zieldestination angefahren wird, sondern verschiedene Zielorte in Südeuropa auf dem Plan stehen, lohnt sich ein Vergleich. Einige Urlauber entscheiden sich dafür, direkt bei den Reiseveranstaltern zu buchen. Diese bieten häufig attraktive Rabatte und haben auf ihrer Website viele hilfreiche Tipps für das Reisen zusammengestellt. Andere wählen Vergleichsportale, um eine möglichst große Übersicht der einzelnen Anbieter und Reisen zu haben.

Die Art des Urlaubs festlegen

Es gibt ganz unterschiedliche Möglichkeiten, eine Busreise nach Südeuropa zu planen. Einige wollen nur zu einer bestimmten Zieldestination und brauchen lediglich eine günstige Busverbindung. Andere wollen jeweils eine kurze Zeit in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland verbringen und brauchen entsprechend viele verschiedene Verbindungen. Abhängig davon, wie die Reise gestaltet sein soll, muss die Planung anders aussehen und jeweils andere Busreiseunternehmen ausgewählt werden.

Ebenso ist es möglich, auf eine Busreise zu setzen, bei der bereits der Trip selbst zu einem Erlebnis wird. Bei solchen Busreisen wird in sehenswerten Städten oder an besonderen Sehenswürdigkeiten entlang des Weges Pausen gemacht. Eine solche Art des Reisens dauert zwar länger, ist dafür aber unterhaltsamer und abwechslungsreicher als eine durchgängige Fahrt.

Beim Gepäck nur das Nötigste einpacken

Das Platzangebot in Reisebussen ist knapp, weswegen nur eine begrenzte Zahl an Gepäck mitgenommen werden kann. Bei der Planung sollte daher genau überlegt werden, welche Gepäckstücke unverzichtbar sind und welche gegebenenfalls zu Hause bleiben können. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass das Handgepäck überschaubar ist. Denn auch im Businneren steht nur wenig Stauraum zur Verfügung. Wer nicht die ganze Fahrt über einen Rucksack oder eine Tasche auf dem Schoß haben möchte, sollte daher gezielt aussortieren.

Zudem muss bei einer Busreise mit dem Gepäck häufig eine gewisse Strecke zu Fuß zurückgelegt werden. Das gilt zum Beispiel dann, wenn zwischen zwei Bussen gewechselt werden muss, um zu einer bestimmten Zieldestination zu gelangen. Aber auch der Weg vom Reisebus zum Hotel muss eingeplant werden. Hier ist es praktisch, wenig beziehungsweise leichtes Gepäck dabei zu haben, um flexibel zu bleiben.

Ein Nachteil von Busreisen nach Südeuropa gegenüber Trips mit Flugzeug oder Bahn besteht darin, dass es zu unvorhergesehenen Verzögerungen kommen kann. Weder am Himmel noch auf den Schienen gibt es Staus, weswegen solche Verkehrsmittel ihre Pläne relativ verlässlich einhalten können. Das sieht auf den Autobahnen nach und in Südeuropa anders aus. Hier kommt es schnell einmal zu einem Stau oder zu einer Fahrbahnverengung durch eine Baustelle.

Durch solche Hindernisse geht eine Menge Zeit verloren. Wer dann zu knapp plant, verpasst gegebenenfalls eine Anschlussverbindung. Deswegen sollte immer ein Plan B zur Verfügung stehen, in dem geregelt ist, was bei Staus und Verzögerungen zu tun ist. Außerdem sollte immer genügend Zeit als Puffer eingeplant werden, damit die Zeit im Stau nicht dazu führt, dass Zusatzkosten durch eine verpasste Verbindung entstehen. Nicht zuletzt sollten vor Reiseantritt aktuelle Reiseinformationen eingeholt werden. Hierdurch können eventuelle Verzögerungen frühzeitig erkannt und geeignete Maßnahmen ergriffen werden.

Foto: Ri Butov / Pixabay.com (CCO Public Domain)

Unterhaltungsprogramm für die Busreise

Eine Busreise nach Südeuropa dauert deutlich länger als ein Flug und meist auch länger als eine Bahnreise. Deswegen muss ein gewisses Unterhaltungsprogramm bereitstehen, mit der die Zeit überbrückt werden kann. Wer im Bus lesen kann, hat die Möglichkeit, ein Buch oder einen E-Book-Reader mitzunehmen. Wem hingegen beim Lesen im Bus schlecht wird, dem bleibt häufig nur die passende Musik für das Smartphone oder den MP3-Player. Gegebenenfalls sollten Powerbanks mitgenommen werden, um auf der Reise genügend Strom zur Verfügung zu haben, denn nicht alle Reisebusse bieten Steckdosen.

Eine Alternative besteht darin, die Zeit im Bus zu nutzen, um die Mitreisenden kennenzulernen. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn der Bus nonstop zu einer Zieldestination fährt. Hier können die Reisenden davon ausgehen, dass alle anderen im Bus in dieselbe Stadt oder Region wollen. Hier ist es dann möglich, Freundschaften zu schließen oder erste Pläne für gemeinsame Ausflüge an der Zieldestination zu machen. Ein solches Unterhaltungsprogramm hängt jedoch stark von den Mitreisenden ab. Wenn diese introvertiert sind, gerne schlafen oder Musik hören möchten, fallen die Unterhaltungen sehr kurz aus. Deswegen sollten sicherheitshalber noch andere Aktivitäten zur Überbrückung der Reisezeit bereitstehen.

Notwendige Mittel gegen Reisekrankheit besorgen

Gerade bei langen Auto- und Busfahrten klagen viele Menschen über Reiseübelkeit. Das Gleichgewicht kommt durch die schnellen Bewegungen an den Fenstern durcheinander, was sich negativ auf das Wohlbefinden auswirkt. Wer von sich weiß, dass er zu Reisekrankheiten neigt, sollte daher geeignete Mittel mitnehmen, um schnell handeln zu können. Sehr gängig sind Tabletten, Reisepflaster oder Reisekaugummis, es gibt aber auch Beruhigungsmusik, die von der Reisekrankheit ablenken und ein harmonisches Gleichgewicht wieder herstellen kann.

(rd)