Berlin: Bei Gepäckversicherung Wertgegenstände doppelt einrechnen

Berlin: Bei Gepäckversicherung Wertgegenstände doppelt einrechnen

Beim Abschluss einer Gepäckversicherung müssen Urlauber Wertgegenstände doppelt einrechnen. Denn bei solchen Policen sind in der Regel nur 50 Prozent der Versicherungssumme als Ausgleich für Schäden an einer teuren Kamera oder den Verlust von wertvollem Schmuck vorgesehen.

Darauf weist die Verbraucher Initiative in Berlin hin. Wer also eine Kamera im Wert von 1500 Euro versichern will, müsse einen Reisegepäckschutz in Höhe von 3000 Euro wählen.

In einigen Fällen seien Urlauber auch durch ihre Hausratversicherung geschützt, wenn ihnen im Ausland Gepäck entwendet wird. Das gelte aber nicht bei einem Diebstahl der Handtasche im Vorbeigehen oder aus dem Auto.

Urlauber mit einer Gepäckversicherung dürften ihre Handtasche oder ihre Koffer allerdings auch nicht über Nacht im Auto lassen - das könnte als Fahrlässigkeit ausgelegt werden und den Versicherungsschutz kosten.

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