Ab nach Dänemark: Unterwegs mit dem Wohnmobil

Ab nach Dänemark : Unterwegs mit dem Wohnmobil

Dänemark gehört zu den liebsten Reisezielen der Deutschen. Das liegt zum einen an der direkten Nachbarschaft, zum anderen ist Dänemark als Campingziel wegen seiner guten Infrastruktur und der vielen Campingplätze sehr beliebt.

Mit dem Wohnmobil kann man von Deutschland aus bequem innerhalb weniger Stunden dorthin fahren. Folgendes sollte man dabei beachten.

Von Hamburg aus starten

Von Hamburg nach Dänemark ist es nicht weit. Deswegen ist die Hansestadt der ideale Ausgangspunkt für mögliche Urlaubsreisen dorthin. Wer kein eigenes Wohnmobil besitzt, sucht sich vorab einen Camper zur Miete und macht sich damit auf den Weg. Da es sich um eine Reise innerhalb der EU handelt, muss man beim Grenzübergang lediglich die Einfuhrbestimmungen beachten. Für den Campingurlaub sollte man allerdings einige Vorbereitungen treffen. Viele Gebrauchsgegenstände wie Töpfe oder Besteck sind meist schon im Camper enthalten. Dafür muss man Stühle, Zelte oder Handtücher selbst mitbringen. Dänemark bietet viele schöne Routen für Fahrradtouren - man sollte also abwägen, ob man lieber seine eigenen Fahrräder mitnimmt oder lieber vor Ort welche mietet. Eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten hilft dabei, den Überblick nicht zu verlieren und an alles zu denken.

Schöne Routen durch unterschiedliche Regionen

In Dänemark gibt es rund 450 Campingplätze, die im ganzen Land verteilt sind. An Stellplätzen mangelt es also nicht. Da Dänemark relativ überschaubar ist, muss man sich bei einer Wohnmobilreise nicht zwangsläufig zwischen Ost- und Nordsee entscheiden. Beide Küsten bieten reizvolle Routen: An der Nordsee sind die Strände besonders breit und erstrecken sich bei Ebbe über mehrere Kilometer ins Inland - einige von ihnen dürfen sogar mit dem Auto befahren werden. Auf der Tour gibt es diverse Städte wie Esbjerg, Holstebro oder Thisted zu entdecken, aber auch die Jammerbucht lockt mit ihren perfekten Surfbedingungen. Dort befindet sich außerdem ein Nationalpark, der sich für einen Tagesausflug anbietet. An der Ostküste gibt es eine Route, die vom Kattegat bis nach Skagen reicht. Die Strecke beträgt fast 500 Kilometer und führt vorbei an zahlreichen Buchten und naturbelassenen Landschaften.

Verkehrsregeln und Bußgelder

Wer in Dänemark gegen die Verkehrsregeln verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Allein deswegen sollten Reisende sich vorher informieren und diese Regeln beachten. Je nach Gewicht des Wohnmobils gelten beispielsweise unterschiedliche Höchstgeschwindigkeiten. Innerhalb von Ortschaften sind das 50 Kilometer pro Stunde, außerhalb maximal 80. Wiegt das Gefährt weniger als 3,5 Tonnen, darf man jedoch bis zu 130 Stundenkilometer schnell fahren. Es herrscht außerdem Gurtpflicht und Alkohol am Steuer ist strengstens verboten. Gespräche am Handy sind nur per Freisprechanlage erlaubt. Camping ist nur auf ausgewiesenen Plätzen vorgesehen, am Strand oder in der freien Natur ist es verboten. Anders als in den anderen skandinavischen Ländern gilt in Dänemark das Jedermannsrecht nur sehr eingeschränkt. Während man sich in Norwegen unproblematisch frei in der Natur bewegen und versorgen darf, ist das in Dänemark deutlich strenger geregelt.

(vo)
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