Düsseldorf: Rausch kann den Versicherungsschutz kosten

Düsseldorf: Rausch kann den Versicherungsschutz kosten

Wer betrunken einen Unfall erleidet, bekommt kein Geld von seinem privaten Unfallversicherer. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden. In dem Fall war ein Mann die Treppe heruntergestürzt und tödlich verunglückt.

Später kam heraus, dass der Mann noch Stunden nach dem Unfall eine Blutalkohol-Konzentration von mehr als 2,13 Promille hatte. Die Versicherung weigerte sich daraufhin zu zahlen und bekam vom Gericht Recht.

Die Witwe hatte zwar damit argumentiert, dass ihr Mann regelmäßigen Alkoholkonsum gewöhnt sei, trotzdem ging das Gericht davon aus, dass bei mehr als zwei Promille Alkohol im Blut auch bei alkoholgewöhnten Menschen Unsicherheiten und vor allem Gleichgewichtsstörungen auftreten.

Deshalb ging das Gericht von einer alkoholbedingten Bewusstseinsstörung aus, die zum Unfall geführt hatte und die nicht versichert ist.

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