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Berlin: Nach Auszug: Miet-Unterlagen besser aufbewahren

Berlin : Nach Auszug: Miet-Unterlagen besser aufbewahren

Zieht ein Mieter aus, sollte er die Mietunterlagen der alten Wohnung noch eine Weile aufbewahren. Das gilt besonders für alte Betriebskostenabrechnungen und den Nachweis, dass er die Kaution eingezahlt hat. „Eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist gibt es zwar nicht”, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB).

Dennoch sei dies sinnvoll: Denn der Mieter müsse damit rechnen, dass ihm der Vermieter auch noch etwa ein bis eineinhalb Jahre später eine Betriebskostenabrechnung schickt. So lange sollte der ehemalige Mieter alte Abrechnungen also auf jeden Fall aufbewahren. „Dann kann er die beiden Kostenaufstellungen miteinander vergleichen und nachvollziehen, ob die Angaben alle stimmen.”

Auch für den Kautionsnachweis gilt: Ihn sollte er so lange aufheben, bis der Vermieter die Kaution zurückgezahlt hat. „Dann ist man auf der sicheren Seite”, sagt Ropertz. Es lohnt sich auch, den Mietvertrag und entsprechende Kontoauszüge als Zahlungsnachweise zu verwahren - maximal ist das jedoch vier Jahre nötig. Denn drei Jahre nach dem Auszug verjähren in der Regel die Ansprüche des früheren Vermieters. Die Verjährungsfrist beginnt immer am Ende des Jahres, in dem der Mieter ausgezogen ist - sie startet also am 31. Dezember.

(dpa)