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München: Kriterien für außerhäusliche Arbeitszimmer werden neu verhandelt

München : Kriterien für außerhäusliche Arbeitszimmer werden neu verhandelt

Die Abzugsbeschränkungen für häusliche Arbeitszimmer greifen grundsätzlich nicht, wenn der Raum als außerhäuslich klassifiziert ist.

Das ist bisher dann der Fall, wenn er baulich vom Wohnbereich getrennt ist und nur über einen Bereich erreicht werden kann, der auch von fremden Personen genutzt wird.

Der Bundesfinanzhof wird jetzt zu klären haben, wann ein solches außerhäusliches Arbeitszimmer anzunehmen ist (Aktenzeichen: IX R 56/10). In dem Fall hatte ein Steuerzahler von seinem Haus einen Bereich mit zwei Zimmern, Flur und Toilette baulich abgetrennt und beruflich genutzt. Das Finanzamt wollte den Arbeitsbereich trotzdem nicht als häusliches Arbeitszimmer anerkennen, weil es der Meinung war, es handele sich dabei um ein außerhäusliches Arbeitszimmer. Die Entscheidung liegt jetzt bei den Bundesrichtern.