Berlin: Hund und Katze in Mietwohnung nicht immer erlaubt

Berlin: Hund und Katze in Mietwohnung nicht immer erlaubt

Selbst weit verbreitete Haustiere wie Hunde und Katzen sind nicht ohne weiteres in der Mietwohnung erlaubt. Es gebe keinen grundsätzlichen Anspruch des Mieters auf Tierhaltung - nur Kleintiere wie Fische, Vögel, Hamster oder Meerschweinchen sind immer zulässig.

Darauf weist der GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen in Berlin hin. Dazu kommen noch Blindenhunde.

Die Größe des Tieres ist für die Regelung nicht ausschlaggebend. Denn gefährliche Tiere wie Skorpione können von der Kleintierregelung ausgenommen sein. Exoten wie Krokodile oder Gift- und Würgeschlangen seien dagegen grundsätzlich verboten, heißt es. Sehr kleine Hunde können wiederum unter die Kleintierregelung fallen. Und wer ein großzügiges Einfamilienhaus mietet, kann im Gegenzug auch Anspruch auf das Halten eines großen Hundes haben.

Fragen der Tierhaltung sollten aufgrund der schwierigen Rechtslage mit dem Vermieter geklärt werden. Bisweilen enthalte der Mietvertrag Regelungen. Verbietet er das Halten von Katzen und Hunden nicht grundsätzlich, muss der Vermieter in der Regel zustimmen, fügt der Verband hinzu - es sei denn, es sind von vornherein Beeinträchtigungen anderer Hausbewohner zu befürchten.

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