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München: Grad der Alkoholisierung wirkt sich auf Schmerzensgeld aus

München : Grad der Alkoholisierung wirkt sich auf Schmerzensgeld aus

Bei alkoholbedingten Unfällen kann das Schmerzensgeld mit dem Grad der Trunkenheit des Verursachers in der Höhe steigen.

Auf eine entsprechende Entscheidung des Oberlandesgerichts München weist der ADAC hin (Az.: 10 U 3341/13). In dem verhandelten Fall hatte ein mit 1,56 Promille alkoholisierter Autofahrer einen anderen Verkehrsteilnehmer die Vorfahrt genommen, der dabei schwer verletzt wurde.

Dem Kläger sprach das Gericht ein Schmerzensgeld von 13.000 Euro zu. Der Geschädigte war mehr als neun Monate nach dem Unfall noch arbeitsunfähig. Bei der Bemessung des Schmerzensgeldes wurde im Rahmen der sogenannten Genugtuungsfunktion auch die erhebliche Trunkenheit des Unfallverursachers berücksichtigt, die maßgeblich zu dem Unfall beitrug.

(dpa)