Nürnberg: Autofahrer muss nach Handyverstoß vor Gericht erscheinen

Nürnberg: Autofahrer muss nach Handyverstoß vor Gericht erscheinen

Wird ein Autofahrer beim verbotenen Telefonieren mit dem Handy erwischt, muss er in der Hauptverhandlung persönlich vor Gericht erscheinen und kann sich nicht nur durch seinen Anwalt vertreten lassen.

Auch wenn es lediglich um ein Bußgeld in Höhe von 54 Euro geht. Auf ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf weist die Deutsche Anwaltshotline in Nürnberg hin.

In dem Fall sei der Verkehrssünder zu dem Gerichtsverfahren nicht erschienen. Dadurch habe der als Zeuge geladene Polizist Schwierigkeiten gehabt, sich an den konkreten Fall zu erinnern. „Für eine solche Erinnerung ist es in der Regel tatsächlich notwendig, an den optischen Eindruck des Betroffenen anzuknüpfen”, erläutert Rechtsanwältin Alexandra Wimmer die juristische Betrachtungsweise.

Zudem habe der Verstoß vier Monate zurückgelegen, und der Beamte habe es in dieser Zeit mit einer Vielzahl ähnlicher Vorfälle zu tun gehabt. Wodurch seine Erinnerung verblasst gewesen sei und es erst wieder des Erscheinungsbilds des Autofahrers bedurft hätte, um sie zurückzurufen.

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