Stilvoll gekleidet: Was steht mir wirklich?

Tipps und Trends : Stilvoll gekleidet: Was steht mir wirklich?

Es ist gar nicht so leicht den individuellen Stil zu finden. Ein Trend jagt den nächsten und gefühkt sind Frauen eher verunsichert von der Modewelt. Schließlich bekommen Prominente gerne ihr Fett weg für einen Mode-Fauxpas. Wie Frauen trotzdem den ganz eigenen Stil kreiieren, zeigt dieser Artikel.

Inspiration holen

Wer einen eigenen Stil erschaffen will, sollte sich vorher Inspiration holen. Das Internet ist zum Glück voll davon. Frauen können auf Pinterest, Instagram und Blogs den Fashionbloggerinnen folgen. Hier gibt es viel zu sehen und vielleicht hält der eine oder andere Look auch Inspiration für den eigenen Stil bereit.

Moodboards

Um die ganzen Anregungen verarbeiten zu können, lohnt es sich ein Moodboard anzulegen. Das geht mittlerweile auch digital. Wer seine Inspiration, zum Beispiel in einem Mode-Onlineshop, findet, kann die Kleidungsstücke gleich mit dem Link auf dem Moodboard speichern. Danach lässt sich der neue Look viel bequemer nachkaufen als zuvor.

Shoppingtrips mit Freunden

Niemand kennt so viele intime und persönliche Details als die eigenen Freunde. Warum sollten sie also nicht bei der Findung des eigenen Stils mitwirken? Oft ist die Außenwahrnehmung anders als die eigenen. Oft entdecken Frauen erst wie sie wirken, wenn sie mit ihren Freunden darüber sprechen können.

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Die Offenheit und eine gemeinsame Aktivität intensiviert die Freundschaft. Die Verwundbarkeit offen über das eigene Bild zu sprechen, macht menschlich und verletzlich. Das sollten Freunde viel häufiger untereinander tun.

In Deutschland steigen die Ausgaben für Bekleidung und Schuhe jedes Jahr stetig an. Durch die gestiegene Nachfrage können auch die Hersteller mehr Produkte anbieten. Dadurch steigt die Chance das Lieblingsstück für den eigenen Stil zu finden.

Persönlichkeit

Kleider machen Leute und die Persönlichkeit wird durch die Mode noch unterstrichen. Die Moderichtung Punk hat zum Beispiel viel mit der persönlichen Einstellung und einer Lebenshaltung zu tun. Daher lohnt es sich über die eigene Persönlichkeit zu reflektieren bevor die neue Mode Einzug hält.

Wie möchte man wirken und wie werden Frauen wahrgenommen, kann dabei helfen den neuen Stil genauer zu definieren. Trotzdem sollte jedes Kleidungsstück zum Träger passen.

Figurtyp

Jeder Körper ist etwas anders gebaut. Manche Frauen sind stabiler und haben ein paar Kilos zu viel. Andere sind eher sehr schlank und groß. Die unterschiedlichen Formen machen die Mode so spannend und gleichzeitig zu einem Alptraum, wenn einfach nichts richtig passen will.

Die Einteilung nach einzelnen Figurtypen kann dabei helfen. So gibt es die Rechteck, Birnen- und Apfelform. Keine ist besser oder schlechter als die Andere. Sie sind unterschiedlich und um gut auszusehen müssen Frauen unterschiedliche Körperpartien betonen.

Kate Moss und Kim Kardashian könnten vom Körperbau unterschiedlicher nicht sein. Trotzdem können beide umwerfend in den richtigen Kleidungsstücken aussehen. Viele Kleidungsstücke von der Stange können durch kleine Änderungen einer Schneiderin perfekt auf den eigenen Körper angepasst werden. Daraus resultiert mehr Tragekomfort und ein höheres Selbstbewusstsein.

Die richtigen Farben

Dunkle Haare und helle Haut oder gebräunter Teint und brünett: Nicht jedem stehen dieselben Farben. Das liegt besonders an der Haut- und Haarfarbe.

Mit einer Farbkarte oder Farbtüchern können Frauen heraus finden welche Farben ihnen schmeichelt. Die Erkenntnis ist viel wert, denn so lassen sich Fehlkäufe vermeiden. Wer seine persönlichen Nuancen kennt, kann vieles im Laden links liegen lassen und sich auf die wenigen wichtigen Kleidungsstücke konzentrieren.

Eine Farbberatung ist natürlich auch für Männer möglich. Die Farbberatung hilft auch bei der Suche nach der Haarfarbe, wenn diese mal gefärbt werden sollen.

Einfach ungewöhnlich sein

Das Selbstbewusstsein auch mal ungewöhnliche Kleidung zu tragen, hat nicht jeder. Trotzdem lohnt es sich. Denn einige Kleidungsstücke, die vor ein paar Jahren noch undenkbar waren, halten jetzt Einzug in den Kleiderschrank.

Der Minirock hat es in den 60er Jahren vorgemacht. Jetzt kommt der langärmlige Badeanzug. Wichtig ist eigentlich nur, dass es dem Träger gefällt.

Kleiderschrank ausmisten

Wer seine Farben kennt, kann den Kleiderschrank ausräumen. Denn viele Kleidungsstücke fallen dann aus dem gefundenen Raster. Natürlich können liebgewonnene Erbstücke bleiben, aber Trendkäufe aus vergangenen Jahren dürfen gehen.

Außerdem befreit ein aufgeräumter Kleiderschrank von der Last der Auswahl. Viele Frauen wissen nicht was sie anziehen sollen, obwohl sie vor einem vollen Kleiderschrank stehen. Damit wären wir dann auch beim nächsten Punkt.

Key-Pieces

Die Capsule Wardrobe bedeutet nichts Anderes, als das jedes Kleidungsstück mit dem anderen kombinierbar sein muss. So können Frauen alles an Kleidung miteinander kombinieren ohne noch lange überlegen zu müssen.

Dabei lohnt es sich in wichtige Einzelstücke wie Blazer oder Röcke zu investieren. Diese Key-Pieces können über mehrere Jahre Bestandteil der eigenen Garderobe sein. Das stärkt das Selbstvertrauen und spart langfristig sogar Geld.

Trends beobachten

Trends verführen zum Nachkaufen. Doch nicht alles steht jeder Frau und meist ist nach einer Saison auch schon wieder Schluss damit. Es ist nie verkehrt die Trends zu beobachten und auf dem Laufenden zu sein.

Trotzdem sollte das eigene Auswahlverfahren von Kleidung beibehalten werden. Mit den eigenen Farben und dem persönlichen Stil liegt man nie verkehrt.

Fazit

Viele Frauen finde es schwer den eigenen Stil zu finden. Dabei muss das gar nicht kompliziert sein. Mit den eigenen Farben und dem Gefühl für den eigenen Körper findet jede Frau schmeichelhafte Kleidung. Es braucht nur etwas Übung bei der Umstellung.

(vo)
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