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Sport im Winter - kein Problem mit der richtigen Kleidung

Drei-Schicht-System gegen Kälte : Sport im Winter: Kein Problem mit der richtigen Kleidung

Die richtige Kleidung für körperliche Aktivitäten stellt ganz besondere Ansprüche. Bei der Auswahl spielt nicht nur die Sportart eine Rolle, sondern auch das Wetter.

Wer sich bei Minustemperaturen im Freien betätigt, muss sein Outfit sorgfältig zusammenstellen; anderenfalls drohen Missempfinden und Gesundheitsschäden. Worauf Sportler/-innen aller Couleur achten sollten, erfahren Sie hier:

Auf und neben der Piste

Auf den ersten Blick scheint es überflüssig, sich um geeignete Wintersport-Kleidung zu sorgen. Schließlich bieten On- und Offline-Shops ein breit gefächertes Sortiment pistentauglicher Outfits an. Auch bei Outlet-Verkäufen wie beispielsweise dem Superdry Sale sind entsprechende Basics erhältlich.

Doch Ski und Rodel sind nicht die einzigen Betätigungsmöglichkeiten bei Kälte. Selbst unter Hinzunahme von

  • Snowboarden
  • Snowbiken
  • Schlittschuhlaufen
  • Schneeschuhwandern
  • Eissegeln
  • Biathlon
  • Skijöring
  • Curling

ist das Spektrum winterlicher Outdoor-Aktivitäten nur ansatzweise erschöpft.

Viele Sportarten funktionieren wetterunabhängig und können ganzjährig ausgeübt werden. Einige beziehen aus wechselnden Witterungsbedingungen ihren besonderen Reiz; andere dürfen nicht pausieren, weil ein Trainingsprogramm dranhängt. Und natürlich gibt es Betätigungen, die weder auf Lust und Laune noch auf Wind und Wetter Rücksicht nehmen: Pferde, Hunde und andere tierische Sportpartner müssen immer bewegt werden - egal, ob die Sonne scheint, Regen fällt oder Schnee liegt.

Im Drei-Schicht-System gegen Kälte

Für einen optimal geschützten Körper ist es jedoch ganz gleich, ob Sie klassische Winter-Aktivitäten betreiben oder eine Ganzjahres-Sportart in die Kälte-Periode verlegt haben. Er muss immer nach demselben Prinzip versorgt werden - dem sogenannten Layering.

Dieser Begriff erinnert nicht von ungefähr an den derzeit angesagten Lagen-Look - denn auch beim sportlichen Schichten kommen mehrere Kleidungsstücke übereinander zu liegen.

Anders als das modische Mischen erfüllt Layering beim Laufen oder auf der Loipe jedoch vor allem einen funktionalen Zweck. Daher muss es sich auf ganz bestimmte Weise zusammensetzen. Das perfekte Outfit für Outdoor-Aktivitäten im Winter beinhaltet

  • eine feuchtigkeitsregulierende Schicht
  • eine wärmende Schicht
  • eine Wind und Nässe abweisende Schicht

Individuelle Ansprüche berücksichtigen

Die Ansprüche an Bewegungsfreiheit und Körpernähe können sich jedoch von Sportart zu Sportart unterscheiden. Achten Sie bei der Auswahl des Modells also immer darauf, dass es die jeweils typischen Arm-, Bein- und Rumpfbeugungen mitmacht bzw. gewährleistet.

Das gilt auch für außen angebrachte Verschluss-Systeme, aufgesetzte Taschen oder Applikationen. Unterziehen Sie derartigen Verzierungen einer individuellen Prüfung und vergewissern Sie sich, dass attraktive Kordeln, Zipper oder Patches keine Gefahrenquellen bilden.

Ein weiterer großer Unterschied zu klassischen Pisten-Outfits ist der Anspruch an Sichtbarkeit. Die schönste Farbgebung nutzt Ihnen beim Joggen in der Dämmerung gar nichts, wenn dem winterlichen Sport-Ensemble Reflektoren fehlen. Auch Ihr vierbeiniger Partner muss bei Dunkelheit zu erkennen sein und sollte ein Leuchthalsband tragen. Welche besonderen Maßnahmen sich darüber hinaus empfehlen, können Sie hier nachlesen.