1. Leben
  2. Lifestyle

Selbstgebastelte Geschenke: So schenkt man, wenn der Osterhase kommt

Selbstgebasteltes zu Ostern : So schenkt man, wenn der Osterhase kommt

Das Osterfest steht vor der Tür. In diesem Jahr wird sogar etwas früher gefeiert. Ostersonntag, der höchste Feiertag der Christen, liegt auf dem 12. April. Höchste Zeit also, um sich auf das Fest einzustimmen.

In den letzten Jahren hat sich Ostern fast schon zu einem zweiten Weihnachten entwickelt. Dabei werden mittlerweile nicht mehr nur bunte Eier und Schokohasen verschenkt, sondern auch richtig hochpreisige Geschenke. Wer allerdings nicht auf dieser Konsumwelle mitschwimmen will, aber trotzdem eine Kleinigkeit verschenken möchte, sollte auf etwas Selbstgebasteltes zurückgreifen. Damit schont man seinen Geldbeutel und die Umwelt.

Bemalte Ostereier

Es ist wohl der Klassiker, wenn es ums Osterfest geht: gefärbte oder bemalte Eier. Besonders nachhaltig geht das mit selbstgemachten Farben, die man aus Lebensmittelresten anrühren kann. Der Nachteil bei den gängigen künstlichen Farbstoffen, wie beispielsweise Tartrazin oder Azorubin, ist, dass sie bei empfindlicheren Menschen Rötungen, Juckreiz oder sogar Asthmaanfälle hervorrufen können. Denn durch kleine Risse in der Schale könnte die Farbe ins Ei gelangen und mitgegessen werden.

Also sollte man sich doch lieber für die natürliche Variante entscheiden. Unter Umständen ist das sogar günstiger als die Eierfarbe aus dem Supermarkt. Dabei werden 250 Gramm der entsprechenden Zutat mit einem halben Liter Wasser und etwas Essig für rund eine halbe Stunde gekocht. In diesem Sud werden die Eier dann gegart. Die besten Ergebnisse bekommt man, wenn man sie vorher mit Essig abgerieben hat.

  • Rot: rote Beete, rote Zwiebelschalen oder Roiboss-Tee
  • Lila: Rotkohl oder Holundersaft
  • Grün: Petersilie, Brennnessel oder Spinat
  • Braun: schwarzer Tee
  • Blau: Blaubeeren
  • Gelb: Zwiebelschalen, Kümmel, Kurkuma oder Kamille

Wenn man mit ausgeblasenen Eiern arbeitet, sollte der Sud allerdings nicht mehr kochen. Dann sie einfach nur für eine Weile in dem Sud eingelegt, bis sie die Farbe angenommen haben. Im Anschluss können sie dann weiterverarbeitet werden.

Karte gestalten

Wie zu jedem Fest gehört auch zu Ostern eine entsprechende Grußkarte. Die kann man auf verschiedene Arten selbst gestalten. Beispielsweise findet man online entsprechende Portale, bei denen man seine Ostergrüße gestalten kann. Beispielsweise kann man hier Fotokarten entwerfen und sie direkt auf den Anlass abstimmen. So bekommt man individuelle und professionell aussehen Karten fürs Osterfest.

Noch kreativer geht es zu, wenn man sich im Bastelladen mit Pappe und anderen Materialien eindeckt. Mit etwas Geschick kann man entsprechend ausgestattet eine Popup-Karte selbst basteln. Solche Karten liegen aktuell voll im Trend. Dabei entsteht beim Aufklappen der Karte in deren Mitte ein dreidimensionales Bild. Vor allem Kinder werden beim Basteln bestimmt sehr viel Spaß haben.

Blumentopf gestalten

Zu Ostern dürfen natürlich die passenden Blumen nicht fehlen. Zu dieser Zeit sind gelbe Osterglocken, Hornveilchen oder Maiflöckchen besonders beliebt. Will man sie zu Ostern verschenken, machen sie sich natürlich besonders gut in einem individuell gestalteten Blumentopf. Entscheidet man sich für einen schlichten weißen oder terrakottafarbenen Übertopf kann man ihn etwas Acrylfarbe aufpeppen. Vor allem im Frühling darf man ruhig auf kräftige Farben zurückreifen, wie etwa gelb, grün, blau oder rot. Allerdings machen sich Pastellfarben, wie Zartrosa oder Pastellfarben, gut auf dem Blumentopf.

Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit ist das Bekleben der Blumentöpfe. Dafür kann man unter anderem Stoffreste, Folien, Fotos oder bunte Papierreste nutzen. Die werden mit Kleister oder Kleber außen aufgeklebt. Ganz ähnlich funktioniert die sogenannte Serviettentechnik.

Allerdings ist es nicht einmal notwendig mit richtigen Blumentöpfen zu arbeiten, denn man kann auch andere Gegenstände einfach umfunktionieren. Wenn man beispielsweise eine alte Holzkiste besitzt, kann diese leicht zu einem kleinen Blumenbeet umfunktioniert werden. Dazu wird die Kiste mit einer wasserdichten Folie ausgelegt und dann mit Erde befüllt. Anschließend kann das Mini-Beet bepflanzt werden. Oder eine alte Gießkanne kann ebenfalls in einen dekorativen Blumentopf verwandelt werden.

Selbstgebackenes Osterlamm

Neben bunten Eiern gehört ein leckerer Kuchen zum Osterfest dazu und zwar in Form eines Lamms. Das Lamm ist im Christentum ein Symbol für die Unschuld und steht für Jesus. Er wird in der Bibel als das "Lamm Gottes" bezeichnet, das die Welt von den Sünden befreit. Indem er sich für die Menschen geopfert hat, hat er sie erlöst. Das und die Auferstehung am Ostersonntag werden mit dem Osterlamm gefeiert.

In der Regel handelt es sich dabei um einen klassischen Rührkuchen, aus Butter, Zucker, Eiern, Mehl und Milch, der in einer klassischen Lamm-Backform gebacken wird. Wenn man den Kuchen kühl lagert, ist er bis zu drei Tage lang haltbar. Zu Ostern ist er ein schönes Mitbringsel oder Geschenk für Familie oder Freunde.

Hasen-Stofftier aus alten Socken

Vor allem Kinder freuen sich über dieses kleine Mitbringsel, denn damit kann geschmust und gespielt werden. Neben einer Socke braucht man dazu eine Schere, Garn, Reis und einen Filzstift. Die Socke wird etwa bis zur Ferse mit Reis gefüllt. Mit dem Garn werden dann Ohren, Kopf und Bauch abgebunden. Das Ganze erinnert dann an die Form eines Schneemanns. Die Ohren werden anschließend noch mit einer Schere in Form gebracht. Ist die Form fertig, kann der Hase ganz nach eigenen Wünschen kreativ gestaltet werden.

(vo)