Fahrplan Zukunft : Innovationen im Alltag

Ein Schreibtisch, der zu Bewegung animiert, und lebensgroße Roboter - in Zukunft werden viele smarte Entwicklungen unseren Alltag bereichern.

Ein Schreibtisch, der mitdenkt

Jeder fünfte Deutsche sitzt mehr als neun Stunden am Tag. Nicht nur im Büro sitzen die meisten, auch auf dem Weg zur Arbeit, beim Essen oder abends vor dem Fernseher. Viele sorgen auch in ihrer Freizeit nicht für einen körperlichen Ausgleich.

Dabei ist das dauerhafte Sitzen ungesund und führt oft zu Haltungsschäden sowie Rückenbeschwerden. Auch Übergewicht ist nicht selten eine Folge von langen Sitzphasen in Kombination mit fehlender Bewegung. Jedoch sollte man sich zum Ausgleich mindestens eine Stunde am Tag bewegen.

Foto: Getty Images/iStockphoto/Andrey Popov

Um mehr Aktivität in den Büroalltag zu integrieren, wurde nun beispielsweise ein kluger Schreibtisch namens OfficeIQ entwickelt, der die Aktivitäten des Nutzers analysiert und zu regelmäßiger Bewegung auffordert sowie Tipps für einen gesünderen Büroalltag gibt. Bis der OfficeIQ aber Einzug in sämtliche Büros hält, muss man sich selber animieren und vielleicht mit auffälligen Post-its daran erinnern, zwischendurch auch mal aufzustehen und ein paar Schritte zu gehen.

Roboter im Alltag

Vereinzelt sind sie schon in die Haushalte eingezogen: smarte Helferlein, die den Rasen mähen oder den Boden saugen. Andere tauchen sogar ab und reinigen den Pool. Über eine App kann man diese Roboter bequem steuern und auch von unterwegs aus navigieren. Damit kann man zumindest ein paar der lästigen Hausarbeiten abgeben.

Im digitalen Zeitalter sind jedoch auch lebensgroße Roboter längst keine unrealistische Vorstellung mehr. Bisher ist Asien Vorreiter im Einsatz von Robotern im Alltag. Eine thailändische Restaurantkette setzt beispielsweise schon Roboter-Kellner ein, um ihre Gäste zu bedienen.

Auch einen Roboter, der pflegebedürftigen Menschen ihre Tabletten verabreicht, gibt es mittlerweile schon. Vermutlich wird es nicht mehr allzu lange dauern, bis die intelligenten Maschinen in Zukunft viele Dinge für uns übernehmen werden.

Der schnellste Computer Deutschlands

Der schnellste Computer Deutschlands ist so schnell wie 60.000 Privatcomputer und steht im Forschungszentrum Jülich. Die Anlage ist ein sogenannter Höchstleistungsrechner, der stolze 143 Millionen Euro gekostet hat.

Der Supercomputer hat zwar einiges im Kasten, ist aber dennoch nicht der schnellste der Welt, sondern steht auf der internationalen Rangliste nur auf Platz 23. Nichtsdestotrotz ist das Forschungszentrum Jülich mächtig stolz auf den PC der Superlative, der seinen Vorgänger in seiner Leistung übrigens um einiges übertrifft. Mit einer Rechnungsleistung von zwölf Petaflop ist er doppelt so schnell wie sein Vorgängermodell. Diese unglaubliche Geschwindigkeit, die man mit einem normalen PC überhaupt nicht vergleichen kann, macht ihn zu neuen Nummer eins in Deutschland.

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