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Die Wahl der Handtasche: Tipps zum Alltagsbegleiter Die Wahl der Handtasche: Tipps zum Alltagsbegleiter

Wahl der Handtasche : Tipps zum Alltagsbegleiter

Es gibt unzählige Handtaschenmodelle und jede Saison kommen neue hinzu. Es ist sinnvoll, sich vor dem Kauf mit Kriterien wie Verwendungszweck, Größe und Stil zu beschäftigen. Denn hochwertige Taschen haben ihren Preis und nur eine Tasche, die zu ihrer Trägerin passt, wird auch häufig getragen.

Die Handtasche führt nach wie vor die Hitliste der Accessoires an. Laut einer gemeinsamen Studie des digitalen Handelsunternehmens QVC und des Portals Statista besitzt jede befragte Frau bis zu fünf Modelle. Verwunderlich ist das nicht. Immerhin ist das Angebot an edlen Handtaschen von gefragten Designern enorm groß.

Natürlich kann man sich eine neue Handtasche schlicht aus dem Grund kaufen, weil man sie haben möchte. Wer aber vermeiden möchte, dass die guten Stücke unbenutzt im Schrank liegen, sollte ein paar Tipps beachten. Denn bei einer Tasche gilt das Gleiche wie bei Mode generell: Sie muss zur Trägerin passen.

Fein raus sind dabei große, schlanke Frauen, denn sie können wirklich jede Tasche tragen. Von der klassischen Schultertasche bis zur minimalen Clutch sieht bei ihnen alles gut aus. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Zu riesig sollte die Tasche nicht sein, das macht nämlich noch größer. Zu kleine Taschen gehen bei großen Frauen hingegen unter.

Genau umgekehrt verhält es sich logischerweise bei kleinen, zierlichen Frauen: Ihnen stehen große Taschen nicht, weil sie die Trägerin noch kleiner erscheinen lassen. Kleine Umhängetaschen dagegen sind ideal.

Frauen mit einer kräftigen Figur können mit großen, rechteckigen Taschen punkten, denn diese verdecken kleine Pölsterchen perfekt. Zudem lenken bunte, auffällige Muster wunderbar von kleinen Problemzonen ab. Als Faustregel beim Taschenkauf gilt generell: runde Formen zur schlanken Figur, eckige Formen zu weiblichen Rundungen.

Die Figur der Trägerin ist ein Anhaltspunkt für den Kauf einer neuen Handtasche - aber nicht der einzige. Denn auch der Typ spielt bei der Kaufentscheidung eine große Rolle.

Die unterschiedlichen Trägerinnen

Wer viel Wert auf Stil legt, wird sich wahrscheinlich für eine klassisch-elegante Henkeltasche entscheiden, die durch ein ausgefallenes Muster oder Details wie Schnallen oder ein Logo auffällt.

Ganz andere Anforderungen stellt dagegen die Pragmatikerin an ihre Handtasche: Sie sieht in ihr primär eine modische Möglichkeit, all das zu verstauen, was sie den Tag über braucht - vom Schlüsselbund bis zum Handy. Außerdem haben Pragmatikerinnen gern die Hände frei, weshalb sie oft zu einer Schultertasche oder einem City-Rucksack greifen.

Für alle Lebenslagen gewappnet ist dagegen der vorausschauende Typ. In der Handtasche einer solchen Frau findet sich von der Ersatzstrumpfhose über Schmerztabletten bis zum Regenschirm wirklich alles, was man brauchen könnte. Kein Wunder, dass man bei diesem Typ vor allem riesige Shopper und andere Tasche in XXL-Größe findet.

Ordnung im Chaos

Apropos finden: Durchschnittlich 76 Tage ihres Lebens verbringen Frauen damit, in ihrer Handtasche nach Gegenständen zu suchen. Doch diese Zeit lässt sich mit einigen Tipps reduzieren. Dazu gehört, die Handtasche regelmäßig auszumisten und dabei den Inhalt zu überprüfen. In eine Handtasche gehört nämlich nur das, was man wirklich braucht.

Die meisten Handtaschen haben verschiedene Innenfächer, die man auch benutzen sollte. Wer eine Tasche ohne Innenfächer besitzt, kann auf andere Weise Ordnung ins Chaos bringen. Eine davon sind kleine, am besten durchsichtige Kulturbeutel, in denen sich Make-up und anderer Kleinkram unterbringen lässt. So findet man auf einen Blick, was man sucht. Eine andere Methode ist ein sogenannter Taschen-Organizer, ein Einsatz für Handtaschen mit verschiedenen Fächern.

Auch das Schichtsystem hilft dabei, in der Handtasche Ordnung zu halten. Dabei kommen alle Dinge, die man nur selten braucht, nach unten, Dinge, die man ständig benötigt, nach oben. Es gibt allerdings eine Ausnahme von dieser Regel: Die Geldbörse sollte nie oben liegen. Diese Maßnahme dient als Schutz vor dreisten Taschendieben, die vor allem in Shopping-Centern und Einkaufsstraßen unterwegs sind.

Anstelle eines kleinen Portemonnaies ist es übrigens sinnvoll, eine größere Geldbörse zu kaufen, in der auch Kreditkarten und Ausweise Platz haben. So reduziert man die Menge der Gegenstände in der Tasche. Praktisch ist es überdies, immer zwei Taschen dabeizuhaben: die reguläre Handtasche und einen zusammenfaltbaren Beutel. Denn darin lässt sich beispielsweise der Spontaneinkauf in der Parfümerie ohne das Risiko transportieren, dass sich der Inhalt der Fläschchen später in der Handtasche wiederfindet.

(vo)