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Zahnimplantate - Endlich wieder Lächeln!

Osseointegration : Mit Zahnimplantaten endlich wieder Lächeln

Der erste Eindruck zählt - und eine sympathische und angenehme Ausstrahlung kann vor allem durch ein schönes Lächeln erzielt werden. Ein Gebiss ohne Lücken und schiefe Zähne ist dafür in der Regel die Voraussetzung.

Allerdings sind nicht alle Menschen von Natur aus mit einem solch' intakten Gebiss gesegnet. Zahnimplantate können hier helfen, das Problem zu lösen und den Menschen so ihr Lächeln wieder schenken.

Die Kosten für ein Zahnimplantat

Die Einsetzung eines Zahnimplantats durch einen Profi beginnt bei einem Preis von circa 1.600 Euro. Allerdings sind die Kosten für ein Implantat stark davon abhängig, welche Leistungen der Dentaltechnik im individuellen Fall benötigt werden. Ebenso spielen die Materialien, die verwendet werden, diesbezüglich eine Rolle. Durch die Erstellung eines Heil- und Kostenplans gibt der behandelnde Facharzt bezüglich der Gesamtkosten einen genauen Überblick.

Welche Materialien kommen zum Einsatz?

Wichtig ist, dass der Prozess der Einheilung im Kieferknochen durch das verwendete Material begünstigt wird und der Patient es gut verträgt. Eine erfolgreich verlaufende Osseointegration ist ein Indiz dafür, dass sich das Material für den Patienten eignet. Unter der Osseointegration wird die Verbindung des eingesetzten Zahnimplantats mit dem Gewebe des Kieferknochens bezeichnet. Darüber hinaus muss das Material des Implantates dauerhaft in der Lage sein, den Belastungen durch den Druck des Kauens standzuhalten. In der Praxis haben sich diesbezüglich Zirkonoxid und Titan bewährt.

Welche Möglichkeiten des Zahnimplantats gibt es?

Wenn nur ein einzelner Zahn fehlt, dann kann ein Zahnimplantat dabei helfen, die so entstandene Lücke harmonisch wieder zu schließen. Wenn im Gebiss größere Lücken bestehen, ist eine Versorgung mit einzelnen Implantaten sehr kostenintensiv. Daher gibt es die Alternative der Brücke, die ebenfalls durch ein Implantat getragen wird. So wird der Bereich, in dem sich keine Zähne mehr befinden, überbrückt. Ein fester Halt von Vollprothesen kann ebenfalls durch Implantate gewährleistet werden.

Heutzutage gibt es sehr innovative Navigationssysteme und 3D-Technologien, durch welche die Implantate sehr präzise vorausgeplant und im Anschluss eingesetzt werden können. Um mit dem neuen Gebiss oder dem neuen Zahn kräftig zubeißen zu können, reicht unter Umständen sogar eine einzige Behandlungssitzung aus.

Der Ablauf der Behandlung

Um den Erfolg einer Zahnimplantation zu garantieren, bedarf es vorher eine genaue Analyse des Bereichs des Kiefers und des Mundes des Patienten. Diese werden durch innovative Schichtaufnahmen in 3D oder durch Röntgenaufnahmen durchgeführt. Der Ablauf gestaltet sich in der Regel durch eine Beratung, eine Voruntersuchung, das ausführliche Röntgen, die Planung und falls nötig einer Aufbautherapie der Knochen. Die eigentliche Implantation-Behandlung bedarf normalerweise zwei bis drei Sitzungen. Pro Implantat werden rund 30 Minuten benötigt. Normalerweise findet das Einsetzen unter einer lokalen Anästhesie statt, falls der Patient es wünscht kann ihn der Arzt allerdings auch unter eine Vollnarkose setzen.

Wann bedarf es eines Knochenaufbaus?

Vor dem Einsatz von Zahnimplantaten wird durch den behandelnden Facharzt im Vorfeld geprüft, wie es um den Kiefer und den entsprechenden Knochen gestellt ist. Wenn die Zahnlücke bereits seit längerer Zeit besteht, kann es im Kiefer bereits zu einer Rückbildung des Knochens gekommen sein. Um das Einsetzen von Implantaten in einem solchen Fall möglich zu machen, bedarf es eines Wiederaufbaus des Knochens im Ober- oder Unterkiefer. Nur so können die Implantate gut und langfristig im Knochen halten.

Ein Knochenaufbau kann darüber hinaus auch bewirken, dass das Wachstum der Knochen revitalisiert wird und zukünftigem Knochenabbau entgegengewirkt wird. Es verhält sich hier ähnlich, wie bei einem Muskel, der bereits seit langem nicht mehr beansprucht wurde und sich deshalb verkleinert. Wenn aufgrund eines Unfalls zum Beispiel ein Zahn verloren wurde und über eine längere Zeit für keinen Ersatz gesorgt wird, wird der Kieferknochen an dieser Stelle nicht mehr belastet. Aufgrund des Mangels an Belastung findet dann eine Rückbildung des Knochens statt.

Der richtige Zahnarzt für die Zahnimplantate

Ein Facharzt für MKG, also für Gesichts-, Kiefer-, und Mundchirurgie, der Zahnimplantate einsetzt, sollte viel Know-How und Erfahrung mitbringen. Einen Spezialisten können die Patienten zum Beispiel durch die zusätzliche Bezeichnung "Schwerpunkt Implantologie" erkennen. Damit ein Arzt diese zusätzliche Auszeichnung erhält, muss er seine Qualifikationen in diesem Bereich explizit nachweisen und bereits eine Vielzahl an Implantationen in Eigenregie durchgeführt haben.

Einen solchen Experten im Bereich der Zahnimplantate und des Wiederaufbaus des Kieferknochens findet man beispielsweise hier in Berlin.

(vo)