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Jena: Telemedizin hilft Schlaganfallpatienten

Jena : Telemedizin hilft Schlaganfallpatienten

Im Kampf um das Leben von Schlaganfallpatienten zählt jede Minute. Je rascher die Behandlung begonnen wird, desto höher sind die Überlebenschancen, und die Folgeschäden fallen geringer aus. Moderne Telekommunikation ist den Ärzten dabei eine Hilfe.

Hirninfarkt-Spezialisten sind nicht in jeder Klinik anzutreffen. Im Zeitalter der Vernetzung können sich Ärzte aber bei entfernt praktizierenden Experten Rat holen.

Über Breitband-Anschlüsse ans Internet werden zum Beispiel mit Computertomografen erstellte Bilder an die Spezialisten übermittelt und anschließend per Videokonferenz in Echtzeit diskutiert.

Ein Beispiel für eine solche Kooperation von Ärzten auf Basis der sogenannten Telemedizin ist die jetzt begonnene Zusammenarbeit zwischen dem Eisenacher St. Georg Klinikum und den Schlaganfallspezialisten des Jenaer Universitätsklinikums (UJK). Die UKJ-Neurologen sind in 24-Stunden-Bereitschaft und können so per Telefonkonferenz anhand standardisierter Checklisten und der übermittelten Aufnahmen gemeinsam mit den Ärzten vor Ort eine Entscheidung über die notwendigen weiteren Behandlungsschritte treffen.