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Baierbrunn: Stechen in der Brust: Nicht immer Hinweis auf Herzinfarkt

Baierbrunn : Stechen in der Brust: Nicht immer Hinweis auf Herzinfarkt

Ein Stechen in der Brust muss nicht immer auf einen Herzinfarkt hindeuten. Das unangenehme Gefühl kann auch andere Ursachen haben, heißt es in einem Artikel der in Baierbrunn erscheinenden „Apotheken Umschau” (Ausgabe 5/2007 A).

So könne es zum Beispiel von einer Herzbeutelentzündung, einer Entzündung des Rippenfells, einer Lungenembolie oder einer Refluxkrankheit herrühren, bei der die Speiseröhre sich durch übermäßigen Rückfluss von Verdauungssaft aus dem Magen entzündet hat.

Allerdings kann ein Laie kaum ausschließen, dass es sich nicht doch um einen Herzinfarkt handelt. Grundsätzlich sollten Schmerzen in der Brust deshalb immer so schnell wie möglich von einem Arzt abgeklärt werden.

Die höchste Alarmstufe gilt, wenn ein starker Schmerz länger als fünf Minuten anhält, heftiges Engegefühl oder Druck verursacht und zudem von Schwindel, Schweißausbruch, Übelkeit und Erbrechen begleitet wird. So kündigt sich dem Artikel zufolge bei vielen Menschen ein Herzinfarkt an. In so einem Fall sollte unbedingt ein Notarzt alarmiert werden.