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Neu-Isenburg: Sport hilft gegen rheumatoide Arthritis

Neu-Isenburg : Sport hilft gegen rheumatoide Arthritis

Patienten mit rheumatoider Arthritis sollten trotz ihrer Krankheit Sport treiben. Die regelmäßige Bewegung helfe Herz und Gelenken gleichermaßen, berichtet die in Neu-Isenburg erscheinende „Ärzte Zeitung”.

So könne Sport die Bildung entzündungsfördernder Botenstoffe hemmen, heißt es unter Berufung auf den europäischen Rheuma-Kongress in Barcelona. Zudem seien Rheumapatienten oft gefährdet, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Auch dem beuge der Sport vor.

Geeignet sind den Angaben zufolge vor allem solche Sportarten, bei denen die Gelenke schonend bewegt und die Muskeln gestärkt werden. Dazu gehören Schwimmen, Radfahren, Skilanglauf und Tanzen. Abzuraten sei dagegen von Sportarten mit Stoß- und Schlagbewegungen, also von Tennis, Fußball oder Handball. Bei einem akuten Krankheitsschub müssen die Aktivitäten reduziert werden.

In den meisten europäischen Ländern bewegen sich Rheuma-Patienten nach Angaben der Experten zu wenig. Bei einer europaweiten Befragung unter 5000 Patienten mir rheumatoider Arthritis gaben 71 Prozent an, überhaupt keinen regelmäßigen Sport zu treiben. Nur 15 Prozent seien ein- bis zwei Mal pro Woche mindestens 30 Minuten lang sportlich aktiv. 14 Prozent treiben drei Mal die Woche oder öfter Sport.