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München: Sehr starke Regelblutung kann auf Blutgerinnungsstörung hindeuten

München : Sehr starke Regelblutung kann auf Blutgerinnungsstörung hindeuten

Eine langanhaltende und übermäßig starke Regelblutung kann auf eine Gerinnungsstörung hindeuten.

Auch starke Nachblutungen nach einer Geburt seien ein deutliches Signal für ein Problem mit der Blutgerinnung, teilt der Berufsverband der Frauenärzte (BVF) in München mit. Häufig wüssten die betroffenen Frauen allerdings nicht, dass sie an der von-Willebrand-Syndrom (vWS) genannten Erkrankung leiden. Das vWS werde vererbt und seine Folgen würden daher oft als familiär bedingt abgetan.

Wegen des hohen Blutverlusts sind die Patientinnen häufig abgeschlagen, vermindert leistungsfähig und anfällig für Infekte. Die Krankheit kann mit Medikamenten behandelt werden. Bei leichteren Formen des vWS ist dem BVF zufolge eine einfache Selbstbehandlung mit einem Nasenspray möglich.