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München: Rückenschmerzen können Anzeichen für Knochenschwund sein

München : Rückenschmerzen können Anzeichen für Knochenschwund sein

Rückenschmerzen und hängende Schultern können bei älteren Frauen Hinweise auf Osteoporose sein. „Dumpfe Schmerzen im Rücken sind oft das erste Anzeichen. Starke, lokale Schmerzen deuten meist auf eine fortgeschrittene Erkrankung hin”, sagt Klaus König vom Berufsverbandes der Frauenärzte (BVF) in München.

Auch eine veränderte Körperhaltung wie ein Hohlrundrücken, eine nach vorn neigende Schulter- und Kopfpartie oder eine abnehmende Körpergröße seien Hinweise.

Osteoporose, auch Knochenschwund genannt, ist eine Skeletterkrankung, bei der die Knochenfestigkeit nicht ausreicht. Als Folge steigt das Risiko für Brüche. Risikofaktoren sind laut König eine genetische Veranlagung, Östrogenmangel nach den Wechseljahren, eine kalziumarme und phosphatreiche Ernährung, Vitamin-D-Mangel oder zu wenig Bewegung. Auch die Einnahme von Cortison über einen langen Zeitraum erhöht die Gefahr einer Osteoporose.

Wichtig ist König zufolge eine frühzeitige Diagnose. Nach den Wechseljahren leiden dem BVF zufolge etwa 7 Prozent der 55-jährigen Frauen an Osteoporose. Im Alter von 80 Jahren steigt die Erkrankungsrate auf 19 Prozent.