Köln: RKI-Chef schließt Todesfälle durch Schweinegrippe nicht aus

Köln: RKI-Chef schließt Todesfälle durch Schweinegrippe nicht aus

Die sogenannte Schweinegrippe könnte nach Einschätzung des Chefs des Berliner Robert-Koch-Instituts (RKI), Jörg Hacker, auch in Deutschland Todesopfer fordern.

Dies sei nicht auszuschließen, sagte Hacker am Donnerstag im ARD-„Morgenmagazin”. Momentan erlebe die Bundesrepublik eine „kleine Welle” an Infektionen. Mit Beginn der generellen Influenzasaison im Herbst könnte die neue Grippe mit einem gegebenenfalls veränderten Virus und schwereren Symptomen zurückkehren, sagte der RKI-Präsident.

Bundesweit gibt es bislang mehr als 100 bestätigte Fälle. Allein in Nordrhein-Westfalen wurden am Mittwoch 40 infizierte Schüler gemeldet. Das Virus A/H1N1 wurde nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO bisher bei fast 28.000 Menschen in 74 Ländern nachgewiesen. 141 Patienten starben an der neuen Grippe.

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