Erfurt: Nichtrauchen schützt am besten vor Kehlkopfkrebs

Erfurt: Nichtrauchen schützt am besten vor Kehlkopfkrebs

Nichtrauchen ist der beste Schutz vor Kehlkopfkrebs. Denn Rauchen ist Hauptursache für das Entstehen bösartiger Kehlkopftumore. Darauf weist Ellen Lundershausen, Landesvorsitzende des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte in Thüringen, hin.

Auch Alkoholkonsum, Asbest-Belastung und bestimmte Viren können eine Rolle spielen. In Deutschland erkranken etwa 3000 Männer und 500 Frauen jedes Jahr neu an Kehlkopfkrebs.

Je früher der Krebs oder seine Vorstufen entdeckt werden, desto besser sind Lundershausen zufolge die Heilungschancen beziehungsweise die Chance, dass sich der Krebs nicht erst entwickelt. Der HNO-Arzt könne mit der sogenannten Stroboskopie die Funktionalität der Stimmbänder untersuchen und so Tumoren des Kehlkopfes im Frühstadium oder sogar Krebsvorstufen feststellen. Die Vorstufen führen noch nicht zu Beschwerden, deshalb werde der Krebs häufig zu spät erkannt.

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