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Leinfelden: Nicht zu dunkel, nicht zu hell - richtiges Licht für den Arbeitsplatz

Leinfelden : Nicht zu dunkel, nicht zu hell - richtiges Licht für den Arbeitsplatz

Um seine Augen zu schonen, sollte man bei der Arbeit am Bildschirm unbedingt auf gute Lichtverhältnisse achten. Ein zu dunkler Raum wirkt sich ebenso ungünstig aus wie zu helles Licht, weil die Sehschärfe abnimmt.

Tageslicht gilt als optimal. Trotzdem kann es als unangenehm empfunden werden, wenn es von vorne einfällt oder im Monitor reflektiert wird. „Der Bildschirm darf nicht aufblenden”, sagt Rolf Stiasny, Augenarzt in Leinfelden und Vorsitzender des Berufsverbandes der Augenärzte in Baden-Württemberg. Er empfiehlt daher, den Raum durch Vorhänge oder Jalousien am Fenster bei Bedarf abzudunkeln. Am besten ist es, wenn das Licht von hinten in Blickrichtung ohne Reflexionen einfällt.

Beim Bildschirm selbst sei nicht die Helligkeit entscheidend, sondern die Qualität, betont Stiasny. Auch wenn die heutigen Flachbildschirme nicht mehr flimmern, so gibt es doch große Unterschiede in punkto Auflösung. Je mehr „Prüfwerkzeuge” der Bildschirm besitze, desto besser, berichtet der Experte. So sollten unter anderem der Kontrast, die Zeichengröße, die Farbe und Helligkeit individuell angepasst werden. Ein guter Kontrast steigert zum Beispiel die Sehschärfe. Und noch ein Tipp vom Spezialisten: Man sollte nicht immer nach oben auf den Bildschirm schauen. Eine leichte Blickneigung bis circa 30 Grad wird von vielen als angenehm empfunden.