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Dortmund: Neuer Leitfaden soll Pflege in NRW-Heimen verbessern helfen

Dortmund : Neuer Leitfaden soll Pflege in NRW-Heimen verbessern helfen

Ein neuer Leitfaden soll den 1800 Pflegeheimen in Nordrhein-Westfalen helfen, die Lebenssituation ihrer Bewohner zu verbessern. Wie das NRW-Sozialministerium mitteilte, sind darin etwa Konzepte für die Zusammenarbeit mit Angehörigen enthalten.

Weitere Themen sind nächtliche Versorgung, Kooperation mit niedergelassenen Ärzten oder Sterbebegleitung. Die so genannten Referenzmodelle sind wissenschaftlich begleitet zwischen 2004 und 2006 in 20 Pflege-Einrichtungen in NRW entwickelt worden. Ziel sei es, den Trägern der Einrichtungen und den Mitarbeitern Hilfestellungen für eine Verbesserung der Pflegequalität zu geben.

Vorgeschlagen wird etwa die Funktion einer „verantwortlichen Pflegekraft”, die dauerhaft Verantwortung für jeweils eine Gruppe von Heimbewohnern übernimmt. „Sie informiert die anderen Mitarbeiterinnen und koordiniert ihre Arbeit, führt Beratungen mit Angehörigen, Ärzten und Sozialem Dienst durch und sorgt für eine planvolle Gestaltung des Pflegeprozesses”, erklärte Sozialminister Karl-Josef Laumann.

Hinweise gebe der Leitfaden auch zur Linderung von Ängsten und Integrationsproblemen beim Heimeinzug oder zum Bürokratieabbau in der Pflege. Es werde zu viel und Überflüssiges dokumentiert, so Laumann.