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Frankfurt/Main: Mit Pflaster und Kaugummi: Nikotinersatztherapie erfordert Geduld

Frankfurt/Main : Mit Pflaster und Kaugummi: Nikotinersatztherapie erfordert Geduld

Für eine Nikotinersatztherapie brauchen Patienten Geduld. Die Therapie sollte nämlich zwischen acht und zwölf Wochen dauern: In dieser Zeit wird das Präparat allmählich reduziert. Das rät die Zeitschrift „Öko-Test” (Ausgabe Nr. 1 /2015).

Treten schwere Entzugsprobleme auf, können verschiedene Produkte - etwa Pflaster und Kaugummis - kombiniert werden. Pflaster sind insgesamt günstiger, können aber das plötzliche Verlangen nicht so gut unterdrücken wie beispielsweise Inhaler oder Lutschtabletten.

In einem Vergleich verschiedener Präparate benotete „Öko-Test” deren Wirksamkeit generell sehr gut. Abgestuft wurden Produkte insbesondere dann, wenn sie Hilfsstoffe wie Sucralose oder Dibutylzinn enthielten. Der künstliche Süßstoff Sucralose werde nur langsam abgebaut und belaste die Umwelt.

Dibutylzinn könne das Immun- und Hormonsystem von Tieren und womöglich auch das von Menschen beeinträchtigen, hieß es.

(dpa)