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Mehrheit will elektronische Gesundheitskarte nutzen

Mehrheit will elektronische Gesundheitskarte nutzen

Berlin - Rund 90 Prozent der Deutschen wollen persönliche Daten auf der elektronischen Gesundheitskarte speichern lassen. Das ergab eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) in Berlin.

Die elektronische Gesundheitskarte soll im zweiten Quartal 2008 ausgegeben werden. Die Speicherung von Daten wie Blutgruppe, Impfungen und Krankheiten wird allerdings erst später möglich sein.

Die große Mehrheit (90 Prozent) möchte Notfalldaten wie die Blutgruppe auf der Gesundheitskarte speichern lassen. Bei Impfungen sind es 84 Prozent, bei Medikamenten 78 Prozent.

Etwas skeptischer sind die Befragten bei Rezepten und Erkrankungen: Diese Informationen wollen nur 66 beziehungsweise 62 Prozent auf ihrer Karte sehen. Jeder Patient soll die Möglichkeit haben, selbst zu entscheiden, welche Informationen auf der Karte hinterlegt werden, so Bitkom.

Für die Studie wurden 1001 Männer und Frauen ab 18 Jahren befragt.