Düsseldorf: Laumann ruft zum Schutz vor Zeckenbissen auf

Düsseldorf: Laumann ruft zum Schutz vor Zeckenbissen auf

Spaziergänger und Jogger können sich nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) mit festen Schuhen und langer Kleidung vor gefährlichen Zeckenbissen schützen.

Zecken lauerten im Gras, im Gebüsch oder im Unterholz, teilte der Minister am Freitag in Düsseldorf mit. Besonders gefährdet sei, wer mit unbekleideten Beinen, Armen und Oberkörper im Gras liegt, durch Gebüsch streift oder beim Waldlauf durch das Unter­holz joggt. Auf ungeschützte Haut sollte ein Zecken-Schutzmittel aufgetragen werden.

Falls sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Zecke festgesetzt hat, sollte sie möglichst schnell entfernt werden, da eine Übertragung von Erregern meist erst nach Stunden erfolgt. Man könne sich die Zecke von seinem Hausarzt entfernen lassen oder sie selbst mit Hilfe einer her­kömmlichen Pinzette oder einer in der Apotheke erhältlichen Zecken­zange herausziehen. Ein Arzt sollte aber in jedem Fall aufgesucht werden, wenn Krankheitssymptome auftreten.

Da der Speichel der Zecken betäubend wirke, könne der Stich völlig unbe­merkt bleiben. „Nach Aufenthalten im Grünen sollte daher der ganze Körper sorgfältig nach Zecken abgesucht werden”, empfahl der Minister.

Zecken könnten Krankheiten wie etwa die Borreliose übertragen. Ein sehr typisches Alarmzeichen sei die sogenannte Wanderröte, eine sich ausbreitende scharf abgegrenzte Hautrötung um die Einstichstelle. Unbehandelt könne die Borreliose zu chronischen Gelenkbeschwerden und zu dauerhaften Be­schwerden durch Befall des zentralen und peripheren Nervensystems führen.

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