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Berlin: Ignorierte Beschwerden können zu chronischen Schmerzen führen

Berlin : Ignorierte Beschwerden können zu chronischen Schmerzen führen

Man muss nicht bei jedem Zipperlein zum Arzt, aber wer länger Schmerzen hat, sollte sie nicht einfach ignorieren. Denn dadurch können sie chronisch werden.

Das heißt, die Schmerzen bleiben, obwohl die eigentliche Ursache behoben ist. Um das zu vermeiden, ist es wichtig, dass gerade zu Beginn die Beschwerden gut behandelt werden. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) hin. Auch innere Anspannung, Angsterkrankungen oder Depressionen können die Entstehung chronischer Schmerzen begünstigen.

Betroffen vermeiden Aktivitäten, die Schmerzen auslösen können. Weil auch die Schmerzempfindlichkeit steigt, sind sie oft sehr passiv, wie die DGPPN erläutert. Mitunter nimmt die Leistungsfähigkeit im Job ab. Betroffene isolieren sich mehr und mehr und verzweifeln mit der Zeit.

Die Therapie sollte breitgefächert sein und aus Schmerzlinderung, Psychotherapie, Verfahren zur Schmerz- und Stressbewältigung sowie körperlicher Aktivierung bestehen .

(dpa)