Schwerin: Hypnose kann Zahnbehandlung erleichtern

Schwerin: Hypnose kann Zahnbehandlung erleichtern

Eine unangenehme Behandlung wie in Trance hinter sich bringen - das klingt verlockend. Gerade ein ungeliebter Zahnarztbesuch könnte so viel leichter vonstattengehen.

„Eine Hypnose kann eine sinnvolle Ergänzung sein, ersetzt aber keine Vollnarkose oder Betäubung”, sagt Peter Bührens, praktizierender Zahnarzt aus Schwerin.

Die Hypnose diene lediglich dazu, dem Patienten eine entspannte Behandlung zu liefern. „Das ist kein Hokuspokus. Der Patient tut nichts, was er nicht will. Er kann sich hinterher auch noch an alles erinnern”, sagt Bührens. Er werde nur etwas ruhiger. „Geeignet ist das beispielsweise für Menschen, die Angst vor einer Behandlung haben.”

Die bekannteste Hypnose-Strategie ist die sogenannte Fixationsmethode: Der Patient schaut auf einen Gegenstand und lauscht den beruhigenden Worten des Zahnarztes. Grundvoraussetzung, um die Methode erfolgreich anzuwenden, sei ein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient. Der Patient sollte zudem gründlich über die Hypnose als auch über die dabei vorgenommenen Behandlungen aufgeklärt werden. Erst danach sollte er sich mit der Behandlung einverstanden erklären.

Dabei sei es wichtig, so Bührens, dass der Zahnarzt eine Hypnose-Ausbildung absolviert hat. „Adressen von entsprechend ausgebildeten Experten erhält man beispielsweise bei der Zahnärztekammer.” Auch die Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Hypnose (DGZH) e.V. in Stuttgart hält Adressen von Therapeuten bereit, die in Hypnose geschult sind.

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