Berlin: Heuschnupfen bei Kindern ernst nehmen

Berlin: Heuschnupfen bei Kindern ernst nehmen

Heuschnupfen bei Kindern müssen Eltern ernst nehmen und so frühzeitig wie möglich behandeln lassen. Es handle sich um keine Bagatellerkrankung, warnt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in Berlin.

Wird nichts dagegen unternommen, könne sich Heuschnupfen zu Asthma entwickeln.

Etwa 13 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland reagierten allergisch auf Pollen. Im Durchschnitt verursache Heuschnupfen bei jedem betroffenen Schulkind vier Krankheitstage pro Jahr. Vier von fünf der Betroffenen müssten antiallergische Medikamente einnehmen.

Bei starkem Pollenflug sollten sich Heuschnupfen-Kinder im Freien nicht körperlich verausgaben, rät die ABDA. Um dem Schnupfen und anderen Allergien vorzubeugen, ist bei Säuglingen das Stillen wichtig: Mindestens vier Monate lang sollten Babys Muttermilch bekommen.

Passivrauchen steigere dagegen das Allergierisiko. Eine allgemeine Diät zur Prävention könne für Kinder nicht empfohlen werden. Ist das Allergierisiko genetisch bedingt erhöht, sollten Familien auf ein Haustier verzichten.

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