Freiburg/Breisgau: Heizungsluft schadet den Schleimhäuten: Stoßlüften hilft

Freiburg/Breisgau: Heizungsluft schadet den Schleimhäuten: Stoßlüften hilft

Heizungsluft reizt die Schleimhäute. Die Folge können trockene Augen sein oder auch Nasenbluten. „Um das zu vermeiden, sollten Räume nicht zu warm sein”, sagt Roland Laszig, Hals-Nasen-Ohrenarzt und Direktor der Universitäts-Hals-Nasen-Ohrenklinik in Freiburg im Breisgau.

Die Wärme der Heizung entziehe der Luft die Feuchtigkeit und trockne dann die Schleimhäute aus. „Abhilfe schafft ein ordentlicher Luftwechsel”, sagt Laszig. „Dafür sollten Wohnung oder Büro mehrmals am Tag für jeweils 5 Minuten richtig durchgelüftet werden.” Im Gegensatz zu einem permanent gekippten Fenster verbessere sich das Raumklima durch das Stoßlüften deutlich.

„Gegen die trockene Heizungsluft kann auch ein Luftbefeuchter helfen”, sagt Laszig. „Aber dann ist darauf zu achten, dass das Wasser und die Filter regelmäßig ausgetauscht werden”. Ansonsten könne das Wasser in den Luftbefeuchtern verkeimen und die Geräte zu regelrechten Krankheitsschleudern machen. „Besser ist es, auf Meerwasserspray zurückzugreifen”, sagt Laszig. „Wer das regelmäßig benutzt, erhält die natürliche Reinigungsfunktion der Nasenschleimhäute und schützt sich vor den Folgen der trockenen Heizungsluft.”