Guter Schlaf ist kein Mythos

Rituale und Meditation : Guter Schlaf ist kein Mythos

Einschlafen, durchschlafen und erholt aufwachen - was für ein schöner Traum. Für einige von uns sieht der Alltag leider anders aus. Dabei helfen manche einfach mit Schlaftabletten nach, um überhaupt schlafen zu können. Gründe für Schlaflosigkeit gibt es viele.

Das können tiefsinnige Gedanken, Sorgen oder Existenzängste sein. Auch Schmerzen halten uns wach. In manchen Fällen passt auch schlicht die Schlafumgebung nicht. Ein Patentrezept für einen guten, natürlichen und erholsamen Schlaf suchen wir vergeblich. Allerdings können wir zumindest die Voraussetzungen dafür schaffen. Dazu zählen unsere Schlafumgebung, Gewohnheiten sowie die körperliche und seelische Verfassung.

Anforderungen an die Schlafumgebung

Im Dunkeln schlafen wir besser als im Hellen. Da sollte doch die Winterzeit mit ihren langen Nächten ideal für einen natürlichen Schlaf sein. Wie schön wäre es, einfach in einen Winterschlaf zu fallen mit kurzen Wachphasen. Ein Traum, den sich nur Wenige erfüllen können. Wer kann schon eingemummelt wie ein Murmeltier oder aufgebockt wie ein Oldtimer in einen erholsamen Winterschlaf verfallen? Alles was sie brauchen, ist eine trockene Umgebung. So einfach ist es beim Menschen nicht.

Der optimale Schlafbereich

Für einen natürlichen Schlaf brauchen wir eine kühle, dunkle, leise Umgebung und ein gutes Bett. Ein Bettgestell aus Holz, ein auf Bettgestell und Matratze abgestimmter Lattenrost unterstützen einen natürlichen Schlaf. Die Matratze, auf der unser Körper ruht oder sich bewegt, sollte ganz individuell sein. Kaltschaum-Matratzenkerne schaffen beispielsweise ein angenehmes Bettklima für höchsten Schlafkomfort. Unsere Muskulatur kann sich entspannen und die Wirbelsäule wird deutlich entlastet. Wichtig ist, dass die Matratze gemäß Öko-Tex Standard 100 gefertigt ist. Es gibt Spezialisten für Matratzen in Köln, die selbst schallabsorbierende Akustikschaumstoffe fertigen und individuell zugeschnittene Matratzen für Wohnmobile, Wohnwagen und Boote anbieten.

Gewohnheiten, körperliche und seelische Verfassung

Damit überhaupt an einen erholsamen Schlaf zu denken ist, sollten wir ausreichend müde sein. Das erreichen wir, indem wir körperlich und geistig genügend Energie verbrauchen. Dann verspüren wir abends eine wohltuende Müdigkeit. In der Regel teilt unser Körper mit, wann es Zeit ist, ins Bett zu gehen. Berufstätige haben zudem feste Zeiten, zu denen sie schlafen gehen und aufstehen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, was bei einem Schlaf-Wach-Rhythmus förderlich ist. Wer sich selbst beobachtet, stellt Rituale vor dem Zubettgehen fest. Dazu gehören das ins-Bett-bringen von Kindern, das Gassi gehen mit dem Hund, Schlummertrunk, fernsehen, lesen, Musik hören. Stress, Sorgen und belastende Lebenssituationen haben meist ein Grübeln und einen unruhigen Schlaf zur Folge.

Tipps für einen guten, erholsamen Schlaf

Wer nur grübelt, schläft schlecht. Zudem ärgern wir uns darüber, dass wir nicht einschlafen können. In der Konsequenz sind wir tagsüber gereizt und unkonzentriert. Entspannungsübungen und Meditation helfen, die Gedanken vor dem Schlafengehen zu verbannen. Liegen allerdings tiefgründigere Ursachen für Schlafstörungen vor, wie Depressionen oder Angststörungen, hilft nur der Weg zum Arzt. Unsere Erwartungshaltung an einen natürlichen Schlaf sollten wir gleichwohl überprüfen. Kein Mensch schläft sofort ein und fest durch bis zum Morgen. Schlaf- und Wachphasen wechseln sich ab. Befriedigen wir das Gewohnheitstier in uns und legen wir uns Schlafrituale zu. Damit stimmen wir unseren Körper auf die Nachtruhe ein. Etwas Gutes hat dabei die dunkle Jahreszeit. In gewisser Weise halten auch wir Menschen ein bisschen Winterschlaf.

(vo)