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Berlin: Glutenhaltige Beikost fürs Baby zunächst nur in kleinen Mengen

Berlin : Glutenhaltige Beikost fürs Baby zunächst nur in kleinen Mengen

Babys sollten frühestens zum Beginn ihres fünften und spätestens zum Beginn des siebten Lebensmonats Beikost neben der Muttermilch angeboten bekommen. Längeres, ausschließliches Stillen oder eine grundsätzlich allergiearme Beikost schütze das Kind nicht zusätzlich vor Allergien, betont die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) in Berlin.

Solange das Baby noch in erster Linie mit Muttermilch ernährt wird, sollten Eltern ihm nicht mehr als einen halben bis einen Teelöffel Getreidebrei oder einige Nudeln geben. Aber auch für diese Lebensmittel gilt:

Sie sollten auf jeden Fall zwischen dem Beginn des fünften und des siebten Monats eingeführt werden. Bei Zöliakie verträgt der Körper das in Getreide wie Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste oder Grünkern enthaltene Klebereiweiß Gluten nicht.

Um das Risiko einer Zöliakie gering zu halten, sollte es Lebensmittel aus glutenhaltigem Getreide allerdings anfangs nur in kleinen Mengen bekommen.

(dpa)