Genf: Geplanter Kaiserschnitt verdoppelt Sterberisiko

Genf: Geplanter Kaiserschnitt verdoppelt Sterberisiko

Ein geplanter Kaiserschnitt verdoppelt nach einer Studie von Forschern der Universität Genf das Sterberisiko für den Säugling im Vergleich zu einer normalen Geburt.

Die Genfer Studie ist die weltweit größte Kohorten-Untersuchung, die Geburtsarten verglich und dabei die Schwangerschaftsdauer berücksichtigte, wie die Universität am Mittwoch mitteilte.

Angesichts der weltweit sprunghaft ansteigenden Kaiserschnittraten blieben die nach Kaiserschnitten auftretenden Komplikationen oft unbeachtet und würden verharmlost, schreiben die Forscher.

Bei normalen Geburten starb ein Kind von 1\.000 bei geplanten Kaiserschnitt-Geburten waren es doppelt so viele. Als Gründe sehen die Forscher den vorgezogenen Geburtstermin bei Kaiserschnitten und die weniger gut ausgeprägte Lunge an, die beim normalen Geburtsvorgang besser ausgebildet werde.

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