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Berlin: Fußpilzgefahr im Schwimmbad bei Wärme besonders groß

Berlin : Fußpilzgefahr im Schwimmbad bei Wärme besonders groß

Als Schutz gegen Fußpilz im Sommer sollten sich Schwimmbadbesucher nach dem Baden immer gründlich die Füße abtrocknen. Dabei dürfen sie die Zehenzwischenräume nicht vergessen, denn dort bildet sich der Pilz zuerst, wie die Präventionskampagne Haut in Berlin erläutert.

Nach dem Abtrocknen wird die Haut am besten mit einem eigenen Desinfektionsspray eingesprüht - und wer ganz auf Nummer sicher gehen will, trägt außerhalb des Beckens Badeschuhe.

Im Sommer ist die Fußpilzgefahr nach Angaben der Kampagne besonders hoch: Bei Temperaturen von etwa 25 Grad können die Erreger mehrere Tage im Wasser überleben. Fußpilz wird außerdem dadurch begünstigt, dass Wasser die Haut aufquellen lässt und so ihre natürliche Barriereschicht beschädigt.

Im Schwimmbad ist auch in den Duschbecken Vorsicht geboten, wo sich oft besonders viele Erreger tummeln, weil dort die meisten Menschen barfuß unterwegs sind. Das gilt auch für die Desinfektionsduschen, die eigentlich vor Fußpilz schützen sollen. Als einzige Vorsichtsmaßnahme taugen sie den Angaben zufolge aber ohnehin nicht: Die antibakterielle Wirkung sei zu gering.

Ratsam ist, die Füße regelmäßig zu beobachten und sie bei ersten Anzeichen von Fußpilz sofort behandeln zu lassen. Hinweise sind ein verändertes Aussehen der Haut, Jucken, Brennen und Schuppen. Eine frühzeitige Therapie kann verhindern, dass die Infektion in eine schwer zu behandelnde Nagelpilzinfektion übergeht. Die Präventionskampagne Haut ist eine gemeinsame Aktion von und 120 Krankenkassen und Unfallversicherungsträgern.