Berlin: Feuchthaltemittel in Wasserpfeifentabak reizen Schleimhäute

Berlin: Feuchthaltemittel in Wasserpfeifentabak reizen Schleimhäute

Rauchen Urlauber in Ländern wie Jordanien, Ägypten oder der Schweiz Wasserpfeife, gefährden sie ihre Gesundheit noch mehr als in Deutschland. Denn in diesen Ländern ist der Anteil an gesundheitsschädlichen Feuchthaltemitteln im Wasserpfeifentabak deutlich höher als in Deutschland. Darauf weist das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin hin. Das Inhalieren der Mittel könne dazu führen, dass sich der Zellepithels im Kehlkopf verändert und die Nasenschleimhäute gereizt werden. Auch Nasenbluten sei möglich.

Bei den Feuchthaltemitteln handelt es sich zum Beispiel um Glyzerin oder 1,2-Propandiol. Je mehr davon im Wasserpfeifentabak enthalten ist, desto mehr Rauch bildet sich. In Deutschland ist der Anteil durch die Tabakverordnung auf fünf Prozent begrenzt. BfR-Studien zufolge gehen die Feuchthaltemittel zu einem großen Teil in den Rauch über und können in großem Umfang inhaliert werden. Neben diesem ungesunden Stoffen nehmen Wasserpfeifen-Raucher außerdem auch eine große Menge Kohlenmonoxid, Polyzyklischen Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) und tabakspezifischen Nitrosaminen auf, warnt das BfR.

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