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Mannheim/Neu-Isenburg: Familienverhältnisse bestimmen Verhältnis zu Alkohol

Mannheim/Neu-Isenburg : Familienverhältnisse bestimmen Verhältnis zu Alkohol

Schwierige Familienverhältnisse sind offenbar der größte Risikofaktor für Alkoholmissbrauch bei jungen Menschen.

Die psychosoziale Situation, in die ein Kind hineingeboren wird, trägt zu über 20 Prozent dazu bei. Dagegen spielen zum Beispiel die Erziehungsmethoden der Eltern oder der Freundeskreis nur zu jeweils zwei bis drei Prozent eine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt die sogenannte Mannheimer Risikokinderstudie, auf die die in Neu-Isenburg erscheinende „Ärzte Zeitung” hinweist.

Großen Einfluss auf den Alkoholmissbrauch hat demnach die Frage, ob das Kind gewollt war und ob es in Armut aufwächst. Auch das Alter der Eltern und deren Umgang mit Alkohol sind entscheidende Faktoren. Für die Studie untersuchte das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim regelmäßig rund 380 Kinder von der Geburt bis zum 20. Lebensjahr und befragte sie zu ihrem Alkoholkonsum.