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Heidelberg/Hamburg: Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei längerer Hormonersatz-Therapie

Heidelberg/Hamburg : Erhöhtes Brustkrebsrisiko bei längerer Hormonersatz-Therapie

Frauen haben ein deutlich erhöhtes Brustkrebsrisiko, wenn sie mehr als fünf Jahre lang Hormone gegen Beschwerden in den Wechseljahren einnehmen.

Fünf Jahre nach Absetzen der Präparate liegt die Gefahr wieder auf dem Niveau von Frauen, die sich nie einer Hormonersatz-Therapie unterzogen haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg und des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Das Risiko, zu erkranken, ist demnach während der Hormon-Einnahme um 73 Prozent höher als bei der Vergleichsgruppe. Unmittelbar danach liegt die Gefahr einer Krebserkrankung noch bei 37 Prozent. Befragt wurden rund 3500 Brustkrebs-Patientinnen und etwa 6700 gesunde Frauen im Alter von 50 bis 74 Jahren. Die Untersuchung lief über einen Zeitraum von sechs Jahren.