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Frechen: Eltern sollten in Therapie stotternder Kinder einbezogen sein

Frechen : Eltern sollten in Therapie stotternder Kinder einbezogen sein

Wenn Kinder stottern, betrifft das auch die Eltern - denn sie sollten in Therapien immer mit einbezogen werden. Darauf weist der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) in Frechen im Vorfeld des Welttags des Stotterns am 22. Oktober hin.

Nur so lasse sich sicherstellen, dass Kinder die eingeübten Techniken auch außerhalb der Therapie anwenden. Und ein Sprechtraining für Stotterer könne nur erfolgreich sein, wenn die Übungen in den Alltag überführt werden.

Grundsätzlich hätten Kinder oft gute Chancen, mit Hilfe einer Therapie eine Störung ihres Redeflusses zu beheben - Betroffene müssten sich aber vor unrealistischen Heilungsversprechen in Acht nehmen, heißt es. So dürfe die Therapiedauer nicht zu knapp bemessen sein, damit sogenannte sprechmotorische Prozesse autoamtisiert werden können.

Als Richtwert empfehle sich ein Kursumfang von 100 Trainingsstunden. Den Angaben zufolge stottern in Deutschland rund 800.000 Menschen.