Neu-Isenburg: Eltern rauchen: Kinder greifen häufiger zu Zigaretten

Neu-Isenburg: Eltern rauchen: Kinder greifen häufiger zu Zigaretten

Wenn Eltern rauchen, haben sie einen schlechten Einfluss auf den Zigarettenkonsum ihrer Kinder.

Einer Studie aus den USA zufolge greifen Kinder von rauchenden Müttern und Vätern dreimal öfter selbst zum Glimmstängel als Kinder von Nichtrauchern.

Darauf weist die in Neu-Isenburg erscheinende „Ärzte Zeitung” hin. Ist nur ein Elternteil Raucher, rauchen die Kinder nur 1,5-mal so oft. Kinder werden außerdem umso eher zu Rauchern, je länger ihre Eltern rauchen.

Der Zeitung zufolge ergab die Studie auch, dass eine rauchende Mutter für Kinder beider Geschlechter ein schlechtes Vorbild ist. So sei die Wahrscheinlichkeit, dass der Nachwuchs raucht, für Söhne um den Faktor 2,3 und für Töchter um 2,7 erhöht.

Ein rauchender Vater hat dagegen auf Mädchen keinen Einfluss. Söhne werden in diesem Fall aber 2,4-mal häufiger zu Rauchern als Söhne von Vätern, die nicht rauchen.

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