Bei Hauterkrankungen : CBD in der Kosmetik

Das Allroundtalent CBD ist nicht nur bei verschiedenen Krankheiten hilfreich, mittlerweile hat die aus der Hanfpflanze extrahierte Substanz auch ihren Weg in die Welt der Kosmetik gefunden. Da CBD eine Reihe besonderer Wirkstoffe bereithält, ist es für die Nutzung in der Kosmetik hervorragend geeignet.

Ob für den alltäglichen Gebrauch oder bei Hautproblemen - Nutzer profitieren immer von den Inhaltsstoffen des Cannabidiols.

Kosmetik und CBD - welche Produkte gibt es?

Körperpflegeprodukte mit CBD gibt es in den verschiedensten Formen. So können Shampoos, Duschgels, Körpermilch bis hin zu Salben und Gesichtscremes mit Hanföl versetzt werden. Letztere sind gerade deshalb ideal, da diese schnell von der Haut aufgenommen werden. Neben Cannabidiol sind Cremes und Salben natürlich auch mit Inhaltsstoffen angereichert, die dem Produkt eine einzigartige Konsistenz verleihen - beispielsweise in Form von Düften.
Grundsätzlich sollten Nutzer darauf achten, dass die Produkte mit natürlichen Fetten wie beispielsweise Sheabutter oder Kakaobutter konzentriert sind. Diese wirken rückfettend und bieten der Haut zusätzliche Feuchtigkeit.
Ein Schweizer Unternehmenfügt dieser besonderen Zusammensetzung häufig noch die Vitamine C und E hinzu, um die beruhigende und pflegende Wirkung noch weiter zu unterstützen. Bei Vitamin E handelt es sich um einen Konservierungsstoff auf natürlicher Basis, der häufig bei Biokosmetik zum Einsatz kommt. Der Zusatzstoff schützt die Haut nicht nur vor Oxidationsschäden, sondern auch die Produkte selbst.

Anwendungsbereiche der CBD-Kosmetik

CBD besitzt eine antientzündliche und immunregulierende Wirkung, sodass es in erster Linie Menschen helfen könnte, die an entzündlichen Erscheinungen der Haut leiden. Allerdings ist das Hanföl kein Heilmittel und kann somit nicht ungehindert bei allen Hautkrankheiten angewendet werden.

Neurodermitis

Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung der Haut, wobei die Stärke von Person zu Person unterschiedlich stark ausfallen kann. CBD könnte hierbei als mögliche Therapieform infrage kommen. Bei der Anwendung von Salben sind allerdings nicht nur die Wirkstoffe von CBD ausschlaggebend, sondern auch die feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffe wie etwa Ringelblume, Sheabutter oder Lavendel. Betroffene können durch die regelmäßige Anwendung ihr allgemeines Hautbild verbessern.

Schuppenflechte

Eine weitere Entzündungskrankheit ist Schuppenflechte. Diese tritt auf, wenn eine rege Produktion der Hautzellen vorhanden ist. Daraus resultieren sich schuppige und juckende Hautbereiche, die mitunter auch gerötet sind. Cannabidiol wirkt in diesem Fall auf das Immunsystem, da dieses bei der Entstehung von Schuppenflechte nicht mehr ausreichend Kraft besitzt. Zusätzlich kann die Ausbreitung der Zellen mithilfe von Körpersalben, Shampoos und Spülungen eingedämmt werden.

Akne

Akne zählt zu einer der bekanntesten Hautkrankheiten und tritt häufig während der Pubertät auf. Auch in diesem Fall könnte die Anwendung von CBD eine Erleichterung verschaffen, da es sich bei Akne im Grunde genommen um eine Entzündung handelt. Talg von den Drüsen wird nicht mehr ausreichend an die Oberfläche transportiert und verbleibt deshalb im Inneren der Haut. Dies sorgt wiederum für schmerzhafte Entzündungen. Da CBD eine entzündungshemmende Wirkung besitzt, könnte es zusätzlich auch die Talgproduktion anregen. Spezielle Cremes, die mitunter Zink sowie Bisabolol enthalten, könnten erfolgreich bei Akne angewandt werden. Zusammen mit CBD und einer gesunden Ernährung ist es möglich, gegen Akne vorzugehen.

Unreine Haut

Es muss allerdings nicht immer eine Hauterkrankung vorliegen, um CBD zu verwenden. Auch trockene, spröde, teils unreine oder unebene Haut kann mithilfe von Cannabidiol verbessert werden. Besonders beliebt ist außerdem Lippenbalsam mit CBD, da dieser die Lippen lange Zeit über feucht und geschmeidig hält.

(vo)